Rechnungswesen, BWL & VWL Lexikon Buchstaben B

B2B und B2C: Die beiden Abkürzungen B2B und B2C geben an, ob sich ein Angebot eines Unternehmens an gewerbliche oder private Kunden richtet. B2B heißt (...)



Bagatellkredit: Die Höhe des Kreditbetrages ermöglicht eine Einordnung der Kreditformen. Sehr geringe Kreditbeträge ab 500€ werden als (...)



Baisse: Die Baisse ist eine Entwicklung an der Börse, vor der sich die meisten Anleger und Börsianer fürchten. Der Grund besteht darin, dass die (...)



Bankeinlage: Jede Form von Guthaben, welches sich auf Kontokorrentkonten, Termingeldkonten oder anderweitigen Sparkonten (siehe Bankkonten) bei einem (...)



Bankenaufsicht: Jüngste, dramatische Entwicklungen auf dem Finanz- und Bankensektor machten Ungereimtheiten, Manipulationen und Missmanagement (...)



Bankgarantie: Eine Bankgarantie sichert vertraglich zugesagte Leistungen ab. Sie wird insbesondere im internationalen Handel eingesetzt, um die (...)



Bankgeheimnis: Unter dem Bankgeheimnis versteht man die stillschweigende Verpflichtung der Geldinstitute, keinerlei Tatsachen und Wertungen über Kunden (...)



Bankschuldverschreibungen: Bankschuldverschreibungen sind Schuldverschreibungen welche durch Banken emittiert werden. Hierbei sind treten Banken als (...)



Barkauf: Kauf, bei dem sofort per Bargeld gezahlt wird. (...)



Barkredit: Der Barkredit ist ein Verbraucherkredit in Form eines Ratenkredites. Bei der Vergabe eines Barkredites erfolgt in der Regel eine verkürzte (...)



Barverkauf: Unter einem Barverkauf ist die Lieferung von Waren gegen Barzahlung zu verstehen. Leistung und Gegenleistung werden dabei in der Regel (...)



Barwert: Der Barwert beschreibt den Wert, den zukünftige Zahlungen in der Gegenwart besitzen. Zur Berechnung werden zukünftige Zahlungen abgezinst und (...)



Basiswährung: Wer im Bereich Forex Trading tätig ist, der handelt immer automatisch zwei Währungen, also ein Währungspaar. Die Währung, die in (...)



Basiszinssatz: Der Basiszinssatz ist von einer Bezugsgröße abhängig. Die Anpassung das Basiszinssatz erfolgt zweimal jährlich, zum Januar und zum (...)



Baudarlehen: Nimmt ein Darlehensnehmer einen Kredit zur Finanzierung einer Immobilie auf, dann handelt sich dabei um ein klassisches Baudarlehen. Ob der (...)



Baufinanzierung : Als Baufinanzierung wird die Anschaffung einer Immobilie auf Kredit bezeichnet. Dabei kann mittels nicht nur allein die Immobilie (...)



Bausparen: Unter Bausparen versteht man eine staatlich geförderte Geldanlage über einen längeren Zeitraum zu fixen Konditionen, die nach (...)



Bausparvertrag: Ein Bausparvertrag ist ein spezieller Sparvertrag, den Bausparer und Bausparkasse miteinander abschließen. Solche Verträge (...)



Beamtendarlehen: Das Beamtendarlehen kann sowohl als kurzfristiges Darlehen als auch als langfristige Finanzierung gewährt werden. Die Vergabe dieser (...)



Bedürfnisstruktur: Die Bedürfnisstruktur eines Menschen zeigt alle seine Bedürfnisse sowie die Präferenz, welche er ihnen zumisst, an. (...)



Begünstigter: Bei vielen Verträgen ist es möglich, einen Begünstigten festzulegen. Vor allem im Rahmen von Versicherungen und Bausparverträgen ist (...)



Beleg: Der Begriff Beleg ist eine übergeordnete Bezeichnung für Rechnungen, Quittungen, Kassenbons und anderen Nachweise, die Geschäftsvorfälle (...)



Beleglose Kommissionierung: Beleglose Kommissionierung bedeutet, dass Kommissionierer beim Einsammeln von Produkten keine ausgedruckte Pickliste mit (...)



Belegschaftsaktie: Die Belegschaftsaktie ist eine Aktie, welche den Beschäftigten eines Unternehmens angeboten wird. Diese Belegschaftsmitglieder (...)



Beleihungswert: Der Beleihungswert ist der ermittelte Wert einer Immobilie, der durch die Veräußerung des Objektes während der Beleihung erzielt (...)



Benchmark: Die Benchmark stellt einen Vergleichsmaßstab im Wertpapier - Bereich dar. Gleichzeitig ist die Benchmark ein Grenz – oder Referenzwert, (...)



Bereinigtes Nettoeinkommen: Das bereinigte Nettoeinkommen ist ein durch verschiedene Zu- und Abschläge verändertes tatsächliches Netto-Einkommen, (...)



Bereitschaftskosten: Die Bereitschaftskosten werden oft auch als fixe Kosten bezeichnet. Es sind zeitabhängige und beschäftigungsunabhängige Kosten. (...)



Berichtigungsaktie: Die Berichtigungsaktie wird im Zuge einer Umwandlung von Rücklagen in Grundkapital des ausgebenden Unternehmens aufgelegt. Es (...)



Berichtswesen: Das Berichtswesen ist eine der bedeutendsten Funktionen im Unternehmen und sorgt durch seine Arbeit dafür, dass alle betrieblichen (...)



Berufsgenossenschaft: Berufsgenossenschaften sind die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung in Deutschland. Sie sind auf der Grundlage des (...)



Berufsunfähigkeitsrente: Die Berufsunfähigkeitsrente wird gezahlt, sobald ein Arbeitnehmer vor dem Eintritt ins gesetzliche Rentenalter berufsunfähig (...)



Beschaffungskosten: Mit Beschaffungskosten sind jene Ausgaben gemeint, die tatsächlich bei einer geplanten Anschaffung anfallen. Man kann nicht nur (...)



Beschaffungslager: Bei einem Beschaffungslager handelt es sich um ein Lager für eingehende Güter, die Unternehmen für die Produktion benötigen. Dazu (...)



Beschaffungslogistik: Die Hauptaufgabe der Beschaffungslogistik als Schnittstelle zwischen den Unternehmensbereichen Beschaffung und Logistik ist es, (...)



Beschaffungsmarkt: Beim Beschaffungsmarkt handelt es sich um einen der Produktion vorgelagerten Markt, indem das Unternehmen Waren und Dienstleistungen (...)



Beschränkte Einkommensteuerpflicht: Die beschränkte Einkommensteuerpflicht gilt in Deutschland für natürliche Personen, die weder ihren Wohnsitz (...)



Bestandsminderung: Unternehmen sind verpflichtet, ihren Erfolg regelmäßig auszuweisen. In erster Linie geschieht das im Rahmen des Jahresabschlusses, (...)



Bestimmungsort: Der Bestimmungsort ist eine geographisch eindeutige Festlegung desjenigen Ortes, an dem eine Liefervereinbarung eines Verkäufers (...)



Betriebliche Altersvorsorge: Von einer betrieblichen Altersvorsorge wird gesprochen, wenn der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer resultierend aus dem (...)



Betriebliches Vorschlagwesen: Beim betrieblichen Vorschlagswesen handelt es sich um ein System um Mitarbeiter für Vorschläge zu belohnen, die diese im (...)



Betriebsausgaben: Aus steuerlicher Sicht handelt es sich bei Betriebsausgaben um Aufwendungen, die durch den Betrieb veranlasst sind. Diese Aufwendungen (...)



Betriebsmittel: Betriebsmittel, auch Arbeitsmittel genannt, sind all die Maschinen, Anlagen, Computer und andere Geräte, die direkt oder indirekte am (...)



Betriebsprüfung: Der Begriff der Betriebsprüfung ist eher traditionell und umgangssprachlich geprägt und beschreibt die Tätigkeit von Beamten der (...)



Betriebssteuern: Betriebssteuern sind alle Steuern, die unmittelbar durch den Betrieb veranlasst sind und können als Betriebsausgaben in der (...)



Betriebsstoffe: Betriebsstoffe sind Materialien, die im Laufe eines Produktionsprozesses verbraucht werden. Im Gegensatz zu Roh- und Hilfsstoffen werden (...)



Betriebsvermögen: Das Betriebsvermögen wird verstanden als die Summe aller einem Unternehmen zuzurechnenden Wirtschaftsgüter. Dies sind alle (...)



Betriebszweck: Unter dem Betriebszweck versteht man das Ziel des Unternehmens / Betriebes , also die Beschreibung der dauerhaften Tätigkeit. Dieser (...)



Bezugsrecht: Das Bezugsrecht ist ein Aktionärsrecht. Es berechtigt den Aktionär bei der Erhöhung des Kapitals einer Aktiengesellschaft entsprechend (...)



Bezugsverhältnis: Das Bezugsverhältnis stellt im Aktienrecht ein Verhältnis dar, in dessen Umfang ein Anteilseigner junge Aktien zu seinen Altaktien (...)



BID: Im Rahmen des Wertpapierhandels wird zwischen Geldkurs (BID) und Briefkurs (ASK) unterschieden. Zwischen diesen beiden Kursen liegt in der Regel (...)



Bilanz: Die Bilanz bildet den Abschluss des Rechnungswesens eines Unternehmens für eine bestimmte Zeitspanne und umfasst dessen Vermögen und Kapital. (...)



Bilanzadressaten: Unter Bilanzadressaten wird der Personenkreis verstanden, an den sich die erstellte Bilanz richtet. In der Praxis unterscheidet man (...)



Bilanzanalyse: Der Begriff Bilanzanalyse beschreibt die methodische Untersuchung des Jahresabschlusses bilanzierender Unternehmen zur Beurteilung der (...)



Bilanzierungsgrundsätze: Bilanzierungsgrundsätze sind Regeln und Pflichten bei der Erstellung von Bilanzen bzw. Jahresabschlüssen, für Kaufleute und (...)



Bilanzstichtag: Im Rechnungswesen wird der letzte Tag des Wirtschaftsjahres als Bilanzstichtag bezeichnet. Die Zahlen dieses Datums sind die Basis der (...)



Bilanzverkürzung: Wird die Bilanzsumme eines Unternehmens geringer, so spricht man von einer Bilanzverkürzung. Diese Änderungen finden zifferngleich (...)



Bilanzverlängerung: Im Gegensatz zur Bilanzverkürzung spricht man dann von einer Bilanzverlängerung, wenn sich die Bilanzsumme erhöht. Man nennt (...)



Binäre Optionen: Bei den binären Optionen handelt es sich um eine sogenannte exotische Option in der Aktienwirtschaft. Als exotisch wird sich deshalb (...)



Binnenmarkt: Bei einem Binnenmarkt handelt es sich um einen internen Markt mit einem freien Waren- und Dienstleistungsverkehr sowie einem freien (...)



Blankokredit: Wenn ein Kredit ohne Sicherheitenbestellung gewährt wird, so ist es ein Blankokredit. Es erfolgt keinerlei Absicherung, da der (...)



Blindtest: Der Blindtest ist eine Versuchsanordnung im Rahmen der Marktforschung, bei der Kunden oder Studienteilnehmer Produkteigenschaften erkennen (...)



Blitzkredit: Ein Blitzkredit ist ein Darlehen, dass innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne an den Darlehensnehmer ausbezahlt wird. Zwischen der (...)



Blocklagerung: Bei der Blocklagerung handelt es sich um eine Vorgehensweise beim Ein- und Auslagern von Waren in einem Lager, die dadurch gekennzeichnet (...)



Blue Chips: Der Begriff Blue Chips bezeichnet - anders als man vielleicht denken könnte - keine spezielle Anlageform oder besonders konstruierte Form (...)



Bonität: Unter Bonität oder Kreditwürdigkeit ist in der Finanzwirtschaft die Fähigkeit eines Wirtschaftssubjektes zu verstehen, (...)



Bonitätsabhängiger Zinssatz: Von einem bonitätsabhängigen Zinssatz ist immer dann zu sprechen, wenn die Bank die Zinsen für einen (...)



Bonitätsprüfung: Im Rahmen Bonitätsprüfung wird die Kreditwürdigkeit eines Vertragspartners vor dem Abschluss eines Vertrags (...)



Bonitätsrisiko: Ein grundsätzliches Bonitätsrisiko besteht immer bei Zielgeschäften, das sind Geschäfte, wo die beiderseitige Leistungserbringung (...)



Bookbuildungverfahren: Das Bookbuilding-Verfahren (zu Deutsch Orderbuch-Verfahren) ist ein Emissionsverfahren, mit dessen Hilfe die Ausgabe von (...)



Börsenaufsicht: Die Börsenaufsicht agiert auf drei Ebenen. Das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel stellt den Bund dar. Die Länder werden (...)



Börsengesetz: Das deutsche Börsengesetz (BörsG) regelt den geschäftlichen Verkehr an der Börse. Es betrifft ausschließlich Börsen, die als (...)



Börsenmakler: Der Börsenmakler ist eine Person bzw. Funktion, die schon bei der Gründung der ersten Börsen existierte und als neutraler Dritter die (...)



Brainstorming: Mit dem Thema Brainstorming ist eine Methode zur Ideenfindung gemeint, welche die Findung und anschließende Sortierung und (...)



Branche: Als Branche oder Wirtschaftszweig wird in der Wirtschaft eine Gruppe von Unternehmen bezeichnet, die gleiche oder ähnliche Produkte (...)



Branchenfonds: Branchenfonds sind Investmentfonds, die das Kapital der Anleger überwiegend in Aktien eines bestimmten Wirtschaftszweiges investieren. (...)



Break-Even: Vom sogenannten Break-Even wird gesprochen, wenn der Erlös aus einer Investition die Gewinnzone erreicht. Der Break-Even wird im (...)



Briefkurs: Als Briefkurs wird der niedrigste Preis bezeichnet, zu dem ein Aktieninhaber zum Verkauf eines bestimmten Wertpapiers bereit ist. Praktisch (...)



Brutto: Der Begriff brutto bezeichnet in der Regel den Wert einer Größe, von der andere Teile noch abgezogen werden müssen. Das Bruttoeinkommen (...)



Brutto Cash Flow: Der Brutto Cash Flow meint alle Gelder, die sofort verfügbar sind. Wenn ein Betrag schon investiert worden ist, ist er nicht mehr (...)



Bruttobedarf: Der Rechengröße Bruttobedarf kommt in der Materialwirtschaft und Produktionssteuerung zum Einsatz. Sie gibt an, wie viel Material ein (...)



Bruttoeinkommen: Bruttoeinkommen bedeutet beim Arbeitsentgelt die Summe, die ein Arbeitgeber vor dem Abzug der Steuern sowie des Arbeitnehmeranteils an (...)



Bruttogewinn: Für den Bruttogewinn gibt es viele Bezeichnungen: Warenbruttogewinn, Deckungsbeitrag, Rohgewinn, Handelsspanne und Rohertrag sind nur (...)



Bruttoinlandsprodukt (BIP): Das BIP umfasst den Wert aller Güter und Dienstleistungen, die binnen eines Jahres innerhalb der Landesgrenzen einer (...)



Bruttonationaleinkommen: Das Bruttonationaleinkommen umfasst alle Einkommen, die von den Bewohnern eines Staates innerhalb eines Jahres erwirtschaftet (...)



Buchführungspflichtig: Die Buchführungspflicht ist im §238 HGB geregelt. Darin steht, dass jeder Kaufmann verpflichtet ist, Bücher zu führen. (...)



Buchhalternase: Die Buchhalternase ist in der Buchführung eine Sperrlinie, die leere Zwischenräume auf der Soll- und Habenseite eines T-Kontos (...)



Buchung: Bei einer Buchung wird ein Geschäftsfall – zum Beispiel der Kauf einer Maschine – auf die entsprechenden Konten verbucht. Vor der (...)



Buchungssatz: Man unterscheidet in einfache und in zusammengesetzte Buchungssätze. Ein einfacher Buchungssatz betrifft immer nur zwei Konten – dem (...)



Buchwert: Der Begriff Buchwert entspricht dem Wert, mit dem einzelne Positionen des Anlagevermögens, also Sach- und Finanzanlagen sowie immaterielle (...)



Bullwhip Effekt: Der Bullwhip-Effekt oder auch Peitscheneffekt ist ein Phänomen, das bei Schwankungen der Nachfrage entlang der gesamten Lieferkette (...)



Bund Future: Ein Bund Future ist ein fiktives Termingeschäft. Es handelt sich hierbei um einen börsentäglich gehandelten Future auf eine rein fiktive (...)



Bundesanzeiger: Der Bundesanzeiger ist neben dem Bundesgesetzblatt das zweite amtliche und öffentliche Bekanntmachungsorgan mit bundesweiter (...)



Bundesschatzbriefe: Bundesschatzbriefe sind eine konservative Anlage in Form von Wertpapieren des Bundes. Dabei handelt es sich um verzinsliche (...)



Bürgen: Bürgen bedeutet dafür einstehen, dass eine bestimmte Schuld, für die man bürgt, beglichen wird. Der Bürge verpflichtet sich gegenüber (...)



Bürgschaft: Ist die Bonität eines Kreditnehmers aus Sicht einer Bank für die Gewährung eines Kredites nicht ausreichend, kann sie eine Bürgschaft (...)



Bürokratie: Der Begriff der Bürokratie wird umgangssprachlich oft schon ganz anders eingesetzt, als es die eigentliche Bedeutung erlauben würde. Die (...)



Business Intelligence: Die Wirtschaft versteht unter Business Intelligence (BI) alle Tätigkeiten, die mit dem Sammeln, Archivieren und Analysieren von (...)



Business to Business (B2B): Business to Business bezeichnet die häufig anzutreffende Form des Marktes, auf dem Angebot und Nachfrage von Unternehmen an (...)



Business to Customer (B2C): Business to Customer (B2C) beschreibt die Geschäftsbeziehung zwischen einem Unternehmen und einer Privatperson, die als (...)



Businessplan: Ein Businessplan ist ein schriftliches Dokument, indem die Geschäftsidee eines Unternehmens und die wirtschaftliche Ausarbeitung (...)