Online Marketing

Online-Marketing ist die modernste Form des Marketings und erst seit Anfang der 2000er wirklich relevant. Die Bedeutung ist in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen, so dass große Konzerne heute hunderte Millionen für Werbung im Internet ausgeben. Gegenüber herkömmlichem Marketing bietet Online-Marketing den Vorteil, dass es deutlich direkter und näher am Kunden ist.

Definition des Online-Marketings

Die Begriffe Online-Marketing und Internetwerbung werden oftmals synonym verwendet. Streng genommen ist das Schalten von Werbung aber nur eine von vielen Strategien im Bereich des Online-Marketings. Rein definitorisch umfasst das Online-Marketing alle Werbe-, Auswertungs- und Analysemaßnahmen, die ein Unternehmen im Internet durchführt.
Teilgebiete des Online-Marketings sind neben der Internetwerbung auch die Suchmaschinenoptimierung, das Social Media Marketing und das Affiliate Marketing, wobei es in den einzelnen Teilgebieten wiederum zahlreiche Untergruppierungen gibt. Steigende Bedeutung erlangt zur Zeit die Werbung auf dem Smartphone, weil viele Nutzer heutzutage überwiegend mobil surfen.

Unterschiede Online-Marketing und herkömmliches Marketing

Grundsätzlich zielt Marketing – unabhängig vom Marketingmittel – immer darauf ab, die Bekanntheit des Unternehmens zu steigern und letztlich Produkte zu verkaufen. Dennoch unterscheiden sich Online-Marketing und herkömmliches Marketing teils stark voneinander. Online-Marketing ist vor allem im Social Media Bereich deutlich persönlicher und näher am Kunden. Es wird beispielsweise auf Facebook-Kommentare von Nutzern geantwortet, was bei klassischen Medien im Offline-Bereich schlicht nicht möglich ist.

Oftmals ist das Online-Marketing auch etwas spontaner, was ebenfalls vor allem die sozialen Medien betrifft. Zwar existieren durchaus langfristige Redaktionspläne, aufgrund der Interaktion mit Nutzern muss aber viel flexibler auf Veränderungen reagiert werden. Auch die Auswertung von Kampagnen erfolgt in der Regel schon während diese noch aktiv laufen, so dass bei Bedarf direkt angepasst werden kann. Das ist beim herkömmlichen Marketing mit deutlich höherem Aufwand verbunden.

Die Formen des Online-Marketings

Sowohl beim herkömmlichen als auch beim Online-Marketing existieren verschiedene Möglichkeiten, das eigene Produkt oder Unternehmen bekannt zu machen. Im Offline-Bereich können Marketingleiter etwa TV-Werbung, Printwerbung oder Radiowerbung schalten. Auch beim Online-Marketing ist es möglich, verschiedene Kanäle für die Vermarktung zu nutzen:

  • Die Gestaltung der Website ist einer der zentralsten Bestandteile des Online-Marketings. Hierüber werden Kunden über Suchmaschinen wie Google auf das Angebot des Unternehmens aufmerksam.
  • Displaywerbung kommt dem klassischen Marketing am nächsten. Auch hier bedienen sich die Unternehmen beispielsweise Bannern, Videos oder Werbetexten.
  • Das sogenannte Suchmaschinenmarketing beruht darauf, zielgerichtete Werbung in Suchmaschinen zu schalten. Sehr bekannt sind etwa die Google-AdWords-Anzeigen, die Nutzern der Suchmaschine noch vor den organischen Ergebnissen angezeigt werden.
  • Das Content-Marketing basiert darauf, hochwertige Inhalte für Nutzer zu schaffen. Über informative Texte, E-Books, Grafiken oder Videos sollen Leser dazu angehalten werden, die Website regelmäßig zu besuchen. Gleichzeitig wird versucht, den Leser in einen zahlenden Kunden zu konvertieren.
  • Marketing mittels E-Mails ist in den USA bereits das führende Instrument im Online-Marketing. Es ist das Äquivalent zur Direktwerbung im Offline-Bereich.

Erfolgsmessung im Online-Marketing

Die Erfolge des Online-Marketings lassen sich in der Regel sehr genau messen. Es kommt hierbei natürlich darauf an, was mit dem Marketing erreicht werden soll. Grundsätzlich gilt aber, dass hohe Besucherzahlen auf der Website immer etwas Positives sind. Auch die Verweildauer des Nutzers auf der Seite sollte möglichst hoch sein. Das bedeutet, dass der Besucher den Text oder das Video wirklich ausgiebig studiert und folglich für gut befindet.

Immer wichtiger wird zudem die sogenannte Absprungrate. Damit ist gemeint, ob ein Nutzer lediglich eine Seite auf der Website anschaut oder danach beispielsweise weitere Artikel auf der Seite liest. Um die Absprungrate möglichst gering zu halten, arbeiten Website-Betreiber häufig mit internen Links, Buttons und übersichtlichen Menüs.

Die vorherigen Kennzahlen sind zur Beurteilung der Qualität des erstellten Contents wichtig, das allein beschert dem Unternehmen allerdings noch keinen Gewinn – sofern es sich nicht um eine rein informative Website (Zeitung) handelt, die nur über Werbung Geld verdient. Das Unternehmen analysiert daher auch immer die Conversion-Rate, die Umwandlungsquote. Es geht darum, den Leser / Website-Besucher in einen zahlenden Kunden zu konvertieren, indem beispielsweise im Text auf eigene Produkte aufmerksam gemacht wird.

Bedeutung von Online-Marketing in der Praxis

In den letzten Jahren ist die Relevanz von Online-Marketing deutlich gewachsen. Jedes moderne Unternehmen ist mittlerweile auf Facebook, Instagram und Co. vertreten. Dieses Wachstum ist auch konkret in Zahlen festzuhalten: Rund 25 bis 35 Prozent des gesamten Marketingbudgets gegeben Konzerne im Schnitt für Online-Marketing aus – Tendenz weiter steigend.

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