Grundregeln bei der Zustellung im E-Mail Marketing

E-Mails zuzustellen ist eine Sache, dass diese auch gelesen werden ist eine andere. Schon bei der Zustellung gibt es Details zu beachten. Dabei handelt es sich um rechtliche und technische Aspekte.

Weiterhin gilt es das Vertrauen der Empfänger zu gewinnen. Niemand wird sich mit einer Mail beschäftigen, deren Herkunft zweifelhaft ist. Nachfolgend werden die Grundregeln aufgeführt, die in jedem Fall beachtet werden sollten.

E-Mails sollten sich schon Äußerlich von Spam unterscheiden

Der Unterschied zwischen einer Werbebotschaft per Mail und Spam ist einfach erklärt. Bei der Werbebotschaft hat sich der Empfänger bereit erklärt diese zu bekommen. Spam ist immer ungewollt. Aber auch wenn der Kunde sich selber für die Newsletter eingetragen hat, kann er die anschließende Mail für Spam halten.

Es muss jedoch eindeutig hervorgehen, dass in der E-Mail ein wichtiger und interessanter Inhalt geboten wird. Schon äußerlich sollte kenntlich gemacht werden, wer der Absender ist. Durch eine persönliche Ansprache wird weiterhin Vertrauen erzeugt.

Inhaltlich sollten Newsletter nicht als Spam klassifiziert werden

Auch der Inhalt kann als Spam gewertet werden. Dies passiert häufig, wenn der Newsletter nur aus Bildern besteht. Auch die Verwendung von http:// im Text ist dafür ein Anzeichen. Wird schließlich der Betreff in Großbuchstaben verfasst, kann dies für viele Provider ebenfalls ein Indiz auf eine Spam-Mail sein.

Testversuche gehören zur Routine im E-Mail Marketing

Besonders vor dem Versenden der ersten Mail, sollten Tests durchgeführt werden. Dabei ist zu überprüfen, ob die Newsletter bei den gewöhnlichen Mails landen oder ob diese direkt in den Spam-Ordner einsortiert werden. Im letzteren Fall werden die Botschaften nur sehr wenige Personen zu lesen bekommen. In bestimmten Zeitabständen weitere Versuche durchzuführen ist wenig aufwändig, garantiert jedoch, dass die Kunden auch erreicht werden.

Die Möglichkeit sich vom Newsletter abzumelden

Es hört sich zunächst widersprüchlich an, sollte aber implementiert werden. Wer mit dem Newsletter auf Dauer unzufrieden ist, der wird sich für gewöhnlich beim Absender beschweren. Bleibt diese Beschwerde ohne Erfolg hilft nur noch eine Meldung beim E-Mail Provider.

Gehen mehrere Kunden diesen Weg, so werden irgendwann sämtliche Empfänger den Newsletter nicht mehr erhalten, da dieser im Spam-Ordner landet. Durch den Einbau einer Abmelde-Funktion innerhalb des Newsletters wird dem entgegengewirkt.

Das Impressum muss abgedruckt werden

Es ist zwingend vorgeschrieben, dass der Empfänger den Absender identifizieren kann. Entsprechend sollte in jedem Newsletter auch das Impressum des Unternehmens abgedruckt werden. Daran sollte auch aus praktischen Gründen gedacht werden. Ein Impressum erzeugt beim Leser Vertrauen und sorgt so für eine größere Bindung zum Unternehmen.

Verlinkungen verweisen auf tiefergehende Inhalte

Es ist zweckdienlich Themen in der Mail nur anzuschneiden und den Leser auf weitere Inhalte zu verweisen. Diese können auf der Homepage oder auf dem Blog liegen. Ein interessanter Nebenaspekt ist, dass über das Klickverhalten der Leser Rückschlüsse für die Verbesserung des Newsletters gezogen werden können.

Auf die Größe achten!

Wenn Newsletter beim Download oder bei der Anzeige zu lange brauchen, herrscht grundsätzlich Misstrauen und Missmut gegenüber dieser Maßnahme. Das zu versendende Dokument im E-Mail Marketing sollte entsprechend nicht größer als 100 Kilobyte sein.

Den E-Mail Kopf nutzen

Den obersten Pixeln in einer E-Mail fällt eine besondere Beachtung zu. Wenn der Leser die E-Mail anklickt, so bekommt er diese nicht vollständig auf seinen Bildschirm. Aber der Beginn, ca. die ersten 150 Pixel, liegen sofort im Blickfeld des Lesers. Hier können wichtige und vertrauenserweckende Informationen untergebracht werden.
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