Adressen für E-Mail Marketing gewinnen

E-Mail Marketing ist ein Werkzeug, um Kunden über neue Produkte, Dienstleistungen und Informationen zu unterrichten. Allerdings ist die Reichweite dieser Maßnahme von der Anzahl der Adressen abhängig. Es muss daher zur Strategie des E-Mail Marketings gehören, Adressen zu sammeln.

Aber wie werden Interessenten für einen Newsletter gewonnen?

1. Registrierung beim Einkauf

Hierbei handelt es sich um die effektivste Methode der Adressengenerierung. Wer im Online-Shop einkauft, der klickt einfach auf ein Häkchen, um sich für den Newsletter zu registrieren. Die E-Mail wird beim Bestell-/Anmeldeprozess sowieso angegeben. Auf diesem Wege ist der Kunde stets über neue Produkte informiert.

2. Veranstaltungen im Web

Inzwischen wird online eine Reihe von Veranstaltungen angeboten. Namentlich handelt es sich dabei um Webinare, die den virtuellen Besuchern einen Vorteil bringen. Es werden Informationen weitergegeben. Gleichzeitig können diese Veranstaltungen aber auch genutzt werden, um Teilnehmer für den Newsletter zu begeistern.

3. Registrierung auf der Homepage

Wer eine Homepage, einen Shop oder einen Blog betreibt, der kann deinen Anmeldebutton für den Newsletter auf dieser Seite einfügen. Regelmäßige Besucher werden diesen sehen und können sich entscheiden, ob eine Anmeldung für sie in Frage kommt.

4. Firmen-Veranstaltungen

Auch auf dem Firmengelände, auf Messen oder bei besonderen Anlässen können sich Besucher in eine Liste eintragen. Es sollte deutlich werden, dass diese damit zustimmen einen Newsletter zu erhalten. Leser können also nicht nur online gewonnen werden.

5. Social Media Anmeldung

Über die Social Media Kanäle kann ebenfalls eine Anmeldung zum Newsletter forciert werden. Warum sollten die Facebook-Fans, die Follower auf Twitter oder die Mitglieder bei Google Plus nicht ebenfalls Interesse an einem Newsletter haben? Es ist jedoch zu beachten, dass nicht nur eine Strategie genutzt werden sollte. Um möglichst viele Adressen zu sammeln, empfiehlt sich ein Mix aus mehreren Bestandteilen. Weiterhin sollte nicht aufgehört werden neue Adressen zu sammeln, nur weil schon ein großer Bestand vorhanden ist. Statistisch sind Neukunden immer lukrativer als Bestandskunden.

Sollten Adressen angemietet werden?

Es gibt zahlreiche Anbieter, die Adressen verkaufen. Hier stellen sich natürlich mehrere Fragen. Interessieren sich die Empfänger überhaupt für meine Waren und Dienstleistungen? Haben diese dem Erhalt meiner Mails zugestimmt? Woher stammen die Adressen?

Diese Methode zur Generierung soll nicht von vorneherein schlecht gemacht werden. Aber ebenso wie in anderen Branchen gibt es auch hier schwarze Schafe. Diese sammeln Mail-Adressen im Web und verkaufen diese, ohne dazu berechtigt zu sein. Ein seriöser Anbieter holt die Erlaubnis der Adressen-Inhaber ein. Diese stimmen zu, E-Mails zu erhalten. Wer auf das Kaufangebot zurückgreifen möchte, der sollte sich vom Anbieter über die Paragraphen 13 Absatz 2 Telemediengesetz und 4a Absatz 1 Bundesdatenschutzgesetz absichern.

Adresspflege als wichtiger Bestandteil des E-Mail Marketing

Befinden sich in der Datenbank Adressen, die gar nicht mehr existieren? Gibt es unzufriedene Kunden, die aus dem Newsletter ausgetragen werden wollen? Entsprechende Daten sind aus der Datenbank zu entfernen. Nur so können akkurate Statistiken erhoben werden. Die Anzahl der tatsächlichen Datensätze gibt Aufschluss über den prozentualen Erfolg des E-Mail Marketings. Dieser Wert wird verzerrt, wenn Adressen aufgeführt werden, die keine Aussicht auf einen erfolgreichen Verkauf bieten.
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