12 typische Fehler beim E-Mail Marketing

Woran erkennt der Unternehmer, dass mit seinem E-Mail Marketing etwas nicht stimmt?

Es gibt zwei Faktoren, die sofort ins Auge fallen. Dies sind eine erhebliche Anzahl von Beschwerden und eine hohe Rate an Abmeldungen. Beides deutet auf Unzufriedenheit bei den Empfängern der E-Mails hin. Die nachfolgende Auflistung zeigt die herkömmlichen Fehler, welche es zu vermeiden gilt.

Der Newsletter als Linkfarm

Für das Unternehmen ist es eine günstige Variante. Es existiert wahrscheinlich schon ein Blog. In dem Newsletter werden schließlich nur noch Links zum entsprechenden Inhalt platziert. Der Fehler ist, dass hier nichts Neues geboten wird. Ein regelmäßiger Leser des Blogs kann auf den Newsletter verzichten.

Ungeordnete Inhalte

Wenn viele Themen angeschnitten werden, so ist dies unübersichtlich und uninteressant für den Leser. Tiefere Einsicht in wenige, aber dafür interessante Themen sind nützlicher und sorgen für ein gesteigertes Interesse.

Kein mobiles E-Mail Marketing

Die großen Unternehmen im Internet haben es längst erkannt. Sie auch? Mobiles Internet ist ein großer Zukunftsmarkt. Für die Newsletter bedeutet dies, dass diese auch am Smartphone problemlos abgerufen werden und auch gelesen werden können.

Keine Ansprache, keine Handlungsaufforderung

Der Kunde möchte von Ihnen geleitet werden. Dazu zählen interessante Betreffzeilen, Überschriften, sowie einen eindeutige Handlungsaufforderung. Wenn der Kunde sich erst überlegen muss, wie es vom Newsletter weitergeht, dann ist die größte Chance schon vertan.

Häufige Newsletter sind gut

Es sollte nur eine E-Mail herausgeschickt werden, wenn es auch etwas zu berichten gibt. Gleichzeitig sollten die Newsletter in gleichmäßigen Abständen erscheinen. Daraus ergibt sich eine Zeitspanne, in der es regelmäßig etwas zu berichten gibt. Wer zu häufig Newsletter herausgibt, der verärgert seine Leser vielleicht.

Kein besonderer Vorteil

Der User erhält Informationen, das reicht doch! Nein, das reicht eben nicht mehr! Selbst der lange Zeit geltende Vorteil einer versandkostenfreien Lieferung wird heute als selbstverständlich betrachtet. Gutscheine und Rabatte werden hingegen gerne angenommen.

Standardisiertes E-Mail Marketing wird verwendet

Jeder Empfänger erhält eine E-Mail zur gleichen Zeit mit dem gleichen Inhalt? Dies ist nicht unbedingt optimal. Newsletter können auf die persönlichen Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet sein. Dies kann über das Nutzerverhalten auf der Homepage oder über einen Fragebogen erfasst werden. Anschließend erhält der Leser nur noch die Informationen, die für ihn auch interessant sind.

E-Mail Marketing als einziges Marketinginstrument

Das Vertrauen in E-Mail Marketing ist hoch, aber es sollte nicht das einzige Instrument sein. Ein effektives Marketing baut immer auf mehrere Säulen. Es ist in dieser Beziehung häufig vom Marketing Mix die Rede.

Mediale Inhalte sind unnötig

Kunden arbeiten sich ungerne durch eine Textwüste. Das Einfügen von Bildern und Videos in Newslettern kann selbst eine starre Thematik auflockern. Nach einem Sprichwort sagt ein Bild mehr als 1000 Worte.

Ein Newsletter ist gleichzeitig Werbung

Diese Aussage ist richtig und dennoch falsch! Für das Unternehmen ist es Werbung. Der Leser möchte aber nicht im Glauben sein, manipuliert zu werden. Das „Super-Sonderangebot“ klingt nach Werbung. Der „Kundenrabatt“ besagt prinzipiell dasselbe, ist aber neutraler formuliert.

Das Wichtigste wird hervorgehoben

Eine ansprechende Formatierung ist nicht verkehrt. Die Vergangenheit hat jedoch gezeigt, dass damit oftmals zu freizügig umgegangen wurde. Seriöser wirkt eine sparsame Verwendung der Formatierungen fett, kursiv und unterstrichen.

Meine Rechtschreibung ist nicht die Beste

In diesem Fall muss der Newsletter extern korrigiert oder verfasst werden. Rechtschreibfehler sorgen ebenso wie Satzbaufehler für Unmut beim Leser. Ein seriöses Unternehmen sollte sich keine Fehler in der deutschen Sprache erlauben.

Wer diese Punkte beachtet, der hat langfristig Erfolg mit seinem Newsletter. Hierbei handelt es sich zwar nicht um einen Ratgeber zur Kundengewinnung. Wer diese typischen Fehler vermeidet, verliert jedoch keine Leser.
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