Rechnungswesen, BWL & VWL Lexikon Buchstaben A

Abfindung: Die Abfindung stellt eine einmalige, in der Regel nach einem gewissen Zeitraum zu zahlende geldwerte Entschädigung dar, die Arbeitnehmer (...)



Abgabenordnung (AO): Die Abgabenordnung (AO) ist ein steuerrechtliches Mantelgesetz. Es enthält insbesondere Vorschriften der Steuerverwaltung für (...)



Abgeltungssteuer: Die Abgeltungssteuer wird auf Kapitalerträge und Gewinne aus Wertpapierverkäufen erhoben. Mit der Erhebung der Abgeltungssteuer sind (...)



Abgrenzung (zeitlich): Eine Abgrenzung in zeitlicher Hinsicht erfolgt, um die Erfolgsermittlung (Gewinne, Verluste) periodengerecht durchführen zu (...)



Abmahnung: Bei der Abmahnung handelt es sich im Regelfall um eine schriftliche Mitteilung des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer mit dem Inhalt, dass der (...)



Abnutzung: Eine Abnutzung tritt bei abnutzbaren Anlagegütern (z.B. Maschinen oder Fahrzeuge) auf. Sie beschreibt den jährlichen Wertverzehr (...)



Absatz: Mit dem Terminus Absatz wird die durch ein Unternehmen von einem Gut oder einer Dienstleistung in einer bestimmten Zeitspanne veräußerte Menge (...)



Absatzkanal: Der Begriff Absatzkanal beschreibt die Verteilung (Verkauf) eines Produktes oder einer Dienstleistung (Leistungserstellung) bis hin zum (...)



Absatzplanung: Die Absatzplanung bezeichnet einen wichtigen Teil des Planungsprozesses im Bereich des Marketings. Dabei werden die Absatzmengen sowie (...)



Abschreibungsbasis: Als Abschreibungsbasis wird der tatsächliche Wert des Abzuschreiben Gutes bezeichnet. Wenn möglich, sollte der (...)



Abtretung : Forderungen aus Verträgen können mittels einer sogenannten Abtretung übertragen werden, die rechtlich ihrerseits ein Vertrag ist. (...)



Accounting: Unter Accounting ist die systematische Erfassung und Überwachung der in einem Unternehmen entstehenden Geld- und Leistungsströme zu (...)



Ad hoc Publizität: Für manche Unternehmen gibt es besondere Publizitätspflichten. Die Ad hoc Publizität wird vom deutschen Wertpapierhandelsgesetz (...)



Adam Smith: Adam Smith war ein im 18. Jahrhundert lebender schottischer Wirtschaftstheoretiker, der als Begründer der Nationalökonomie gilt und mit (...)



AfA Tabelle: Die AfA Tabelle (Afa steht für:"Absetzung für Abnutzung" ) dient der Buchhaltung als Hilfsmittel. Mit ihr können die (...)



Affiliate Marketing: Affiliate Marketing steht für die partnerschaftliche Zusammenarbeit, die ein Verkäufer, Händler oder Dienstleister (...)



After Sales: Als After-Sales werden alle Serviceleistungen eines Unternehmens bezeichnet, die nach dem erfolgreichen Verkauf eines Produkts (...)



Agile Softwareentwicklung: Der Begriff agile Softwareentwicklung beschreibt den Einsatz von Agilität in der Entwicklung von Software-Lösungen. Je nach (...)



Agio: Der aus der Finanzwelt stammende Begriff des sogenannten Agios bezeichnet im Wesentlichen einen vorgenommenen Aufschlag auf einen Nennbetrag. (...)



Akkordlohn: Der Akkordlohn wird auf Basis des Mengenergebnisses pro Zeiteinheit vergeben. Dabei ist zwischen Zeit- und Geldakkord zu unterscheiden, (...)



Akkreditiv: Das Akkreditiv (von lat. credere, glauben) ist das Versprechen einer Bank für die Verbindlichkeiten eines bezeichneten Kunden einzustehen, (...)



Aktie: Eine bereits sehr alte und historisch gewachsene Form der Geldanlage ist die Aktie. Sie stellt quasi einen Anteilsschein dar, der dem (...)



Aktiengesetz: Das Aktiengesetz bildet die gesetzliche Grundlage für alle rechtlichen Sachverhalte, welche auf Aktiengesellschaften zutreffen. In (...)



Aktienindex: Ein Aktienindex ist eine Kennzahl, welche die Entwicklung ausgewählter Aktienkurse widerspiegelt. Der Index soll die Entwicklung dieses (...)



Aktienmarkt: Der Aktienmarkt ist ein spezielles Marktsegment der Finanzmärkte. Die Gliederung der Finanzmärkte erfolgt in Geld- und Kapitalmarkt, (...)



Aktienoptionsplan: Der Aktienoptionsplan stellt eine von Aktiengesellschaften häufig als Erfolgbeteiligung genutzte Variante der Mitarbeiterbezahlung (...)



Aktienrückkauf: Aktiengesellschaften können nach Zustimmung der Aktionäre eigene Aktien wieder zurückkaufen. Dieses Vorgehen wird als (...)



Aktiensplit: Der Aktiensplit wird durchgeführt um eine Aktie in mehrere Aktien aufzuteilen. Die Durchführung eines Splits bewirkt eine optische (...)



Aktiva: Die Aktiva befinden sich auf der linken Seite der Bilanz, auf der die Verwendung der Finanzmittel dargestellt wird. Zum Beispiel die (...)



Aktive latente Steuern: Aktive latente Steuern sind Ausdruck eines komplexeren Ablaufs, der für das Grundverständnis erst erklärt werden muss, auch (...)



Aktivierte Eigenleistung: Bei einer aktivierten Eigenleistung handelt es sich um Erzeugnisse, die von einem Unternehmen produziert werden und (...)



Aktivierungsverbot : Bei der Bilanzierung sind gesetzliche Vorschriften zu beachten, so etwa das Aktivierungsverbot. Dieses bedeutet, dass ein (...)



Aktivkonto: Mit dem Begriff Aktivkonto wird in der Betriebswirtschaftslehre ein Bestandskonto bezeichnet, das sich aus einer Unternehmensbilanz ableiten (...)



Akzeptkredit: Der Akzeptkredit ist keine Geldleihe in klassischer Form, sondern steht für einen Wechselkredit mit Haftung der Bank. Bei dieser (...)



Akzessorität: Der Begriff der Akzessorität ist im Kreditwesen gebräuchlich. Die Akzessorität liegt vor, wenn eine Sicherheit untrennbar von der (...)



Allfinanz: Unter dem Begriff Allfinanz werden Finanzdienstleistungen von Versicherungsgesellschaften, Kreditinstituten und Investmentgesellschaften (...)



Alternativkosten (Opportunitätskosten): Alternativkosten sind keine Kosten im Sinne der Kosten- und Leistungsrechnung, sondern sind eigentlich fiktive (...)



Amortisation: Unter dem Begriff der Amortisation versteht man in der Wirtschaft einen Prozess, bei dem Aufwendungen durch die daraus erzielten Erträge (...)



Amtliche Notierung: Die amtliche Notierung bezeichnet die Kursnotierung von Wertpapieren. Diese Notierung wird durch amtliche Makler im (...)



Analyst: Ein Analyst beschäftigt sich im Finanzwesen mit der Bewertung von Wertpapieren und Märkten. Durch intensive Beobachtungen und (...)



Anderdepot: Ein Anderdepot ist ein Depot, welches zur Verwaltung von Wertpapieren durch Drittverwahrer dient. Der Drittverwahrer hat durch die (...)



Anfangsbestand: Den Anfangsbestand findet man bei einem Bestandskonto vor. Dieser ergibt sich, indem die die Positionen der (...)



Angebotskurve: Der Begriff der Angebotskurve stammt aus dem Bereich der Wirtschaftstheorie und beschreibt das natürliche Verhältnis zwischen Angebot (...)



Ankereffekt: Der Ankereffekt ist ein Begriff aus der Psychologie. Er meint, dass auch unbewusste Faktoren zu Entscheidungen führen. Diese sind für (...)



Anlageberater: Ein Anlageberater ist ein Spezialist im Vertrieb von Finanzprodukten. Er berät anhand von persönlichen und wirtschaftlichen (...)



Anlagenspiegel: Im Rahmen eines Jahresabschlusses und der dazugehörigen Bilanz erstellen Kapitalgesellschaften unter anderem auch einen Anlagenspiegel. (...)



Anlagevermögen: Das Anlagevermögen umfasst jene Wirtschaftsgüter, die dem Betrieb langfristig zur Verfügung stehen. Das Gegenteil wären die im (...)



Anlegerschutz: Unter dem Anlegerschutz werden verschiedene Maßnahmen zum Schutz kleinerer und mittlerer Privatanleger verstanden. Der Schutz wird (...)



Anleihen: Bei Anleihen handelt es sich um sogenannte zinstragende Wertpapiere. Der Besitzer der Anleihe hat das Recht darauf, das überlassene (...)



Annuität: Mit einer Annuität tilgen Kreditnehmer ein Darlehen gleichmäßig über die Laufzeit hinweg. Dabei besteht die (...)



Annuitätendarlehen: Das Annuitätendarlehen ist die am weitesten verbreitete Kreditart. Die Besonderheit dieser Darlehensvariante besteht in der für (...)



Anschaffungsdarlehen: Das Anschaffungsdarlehen ist ein standardisierter Konsumentenkredit, der in festen monatlichen Raten vom Kreditnehmer (...)



Anschaffungsnebenkosten: Die Anschaffungsnebenkosten gehören zu den Anschaffungskosten. Beim Erwerb eines Grundstücks (...)



Anschlussfinanzierung: Bei der Anschlussfinanzierung handelt es sich meist um eine planmäßige Neuverhandlung eines bereits bestehenden (...)



Ansparabschreibung: Die Ansparabschreibung ermöglicht es kleineren Unternehmen und selbstständigen Personen unter bestimmten Voraussetzungen (...)



Anteilschein: Der Anteilschein ist eine Wertpapierurkunde, welche einen Anteil am Vermögen der ausgebenden Kapitalgesellschaft verbrieft. Der (...)



Antizyklische Fiskalpolitik: Die antizyklische Fiskalpolitik bezeichnet den systematischen Versuch des Staates, konjunkturelle Schwankungen im Rahmen (...)



Anzahlung: Beim Kauf einer Ware oder Dienstleistung kann die Anzahlung zum einen als Sicherheit für den Verkäufer angesehen werden. Zum anderen ist (...)



Arbeitgeberdarlehen: Stellt ein Arbeitgeber einem seiner Angestellten einen Kredit zur Verfügung, dann spricht man von einem Arbeitgeberdarlehen. (...)



Arbeitnehmersparzulage: Die Arbeitnehmersparzulage ist eine an bestimmte persönliche und inhaltliche Voraussetzungen geknüpfte staatliche Zuwendung in (...)



Arbeitseinkommen: Beim Arbeitseinkommen handelt es sich um die Summe aller gezahlten Löhne und Gehälter an nicht-selbständig (...)



Arbeitslosenquote: Mit der Arbeitslosenquote wird die Beschäftigungslage in einer Volkswirtschaft gemessen. Sie gibt prozentual an, wie groß der Teil (...)



Arbitrage: Arbitrage bezeichnet die Ausnutzung von Preisdifferenzen eines Gutes oder Wertpapiers an verschiedenen Börsen bzw. Märkten. Häufig (...)



Armut: In der Ökonomie wird auch der Begriff der Armut definiert. Dabei wird in verschiedene Formen der Armut unterteilt. Sie lässt sich der Zustand (...)



Arten von Arbeitslosigkeit: Arbeitslosigkeit kann verschiedene Ursachen haben, es macht demnach Sinn zwischen unterschiedlichen Arten von (...)



Ask: Im Bereich des Handels mit Wertpapieren wird oft von „Bid“ und „Ask“ gesprochen. Ins Deutsche übersetzt bedeutet „Bid“ soviel wie (...)



Assessor: Die Bezeichnung Assessor gilt vor allem unter Juristen als ein offizieller Berufstitel. Alle Juristen, die im Rahmen ihres Studiums das zweite (...)



Asset: Erzielt ein Unternehmen Gewinne, entstehen im Laufe der Zeit verschiedene Vermögenswerte. Zumindest dann, wenn das erwirtschaftete Kapital nicht (...)



Asset Allocation: Der Begriff Asset Allocation entstammt dem englischen Sprachgebrauch. Er beschreibt die Anordnung oder Verteilung von Vermögenswerten (...)



Asset Backed Securities: Bei Asset Backed Securities - kurz ABS - handelt es sich um Zahlungsansprüche an eine Finanzierungsgesellschaft (...)



Asset Deal: Die Bezeichnung Asset Deal beschreibt eine Unternehmensauskunft einer Personengesellschaft. Das Unternehmen wird hierbei vollständig (...)



Asymmetrische Information: Definiert wird mit asymmetrischer Information ein Zustand. Und zwar jener, der den Wissensstand zweier Parteien über eine (...)



Aufgeld: Der Begriff Aufgeld ist der deutsche Begriff für ein Agio. Mit dem Aufgeld wird der Betrag ausgedrückt, um welchen der Preis den Nennwert (...)



Aufsichtsrat: Der Aufsichtsrat bezeichnet bei Aktiengesellschaften, Kommanditgesellschaften auf Aktien, Genossenschaften sowie Versicherungsvereinen (...)



Aufwandsrückstellungen: Aufwandsrückstellungen werden im Handelsrecht beschrieben. In der Handelsbilanz können sie sehr wohl bedacht werden. (...)



Aufwendungen: Aufwendungen entstehen in einem Unternehmen durch den "wertmäßigen Verzehr von Gütern und Dienstleistungen". Wenn ein (...)



Auktionsverfahren: Das Auktionsverfahren ist ein bei der Aktienemission (siehe Emission) angewandtes Verfahren. Hierbei haben die Anleger die (...)



Außenfinanzierung: Vor allem um ihre Geschäftstätigkeit auszubauen und neue Tätigkeitsfelder zu erschließen, benötigen Unternehmen Kapital. (...)



Außenhandelskammer: Bei einer Außenhandelskammer handelt es sich um eine Institution, welche die Interessen der heimischen Wirtschaft im Ausland (...)



Außerordentliche Erträge: Bei den außerordentlichen Erträgen handelt es sich um eine betriebliche Erfolgskennzahl, deren wesentliches (...)



Ausfallbürgschaft: Bei der Ausfallbürgschaft haftet der Bürge erst dann, wenn der Hauptschuldner ausfällt. Da die Ausfallbürgschaft eine (...)



Ausfallwahrscheinlichkeit: Der Begriff der Ausfallwahrscheinlichkeit ist im Sinne der Bankenaufsicht festgelegt. Aufgrund dessen ist ein Kredit bereits (...)



Ausgaben : Ausgaben bezeichnen die Verminderung des Netto-Geldvermögens eines Unternehmens (einer juristischen Persönlichkeit) oder einer (...)



Ausgeglichener Staatshaushalt: Auch Staaten haben unterschiedlich hohe Einnahmen und Ausgaben. Auf der Einnahmenseite kann der Staat beispielsweise (...)



Ausgleichsfunktion: Der Begriff der Ausgleichsfunktion findet in den Wirtschaftswissenschaften in unterschiedlichen Zusammenhängen Anwendung. Er meint (...)



Auslandskredit: Ein Auslandskredit ist ein Darlehen, das bei einer ausländischen Bank aufgenommen wird. In der Regel handelt es sich um ein (...)



Ausmachender Betrag: Der ausmachende Betrag entsteht bei der Wertpapierabrechnung. Es ist der Betrag, der sich bei den Dividendenwerten aus (...)



Ausschüttungssperre: Zu einer sogenannten Ausschüttungssperre (...)



Ausübungspreis: Der Begriff des Ausübungspreis findet in Derivatengeschäften Anwendung, insbesondere bei Geschäften mit Optionen und Futures. Der (...)



Autarkie: Das griechische Wort Autarkie beschreibt den Zustand, dass sich eine Volkswirtschaft komplett selbst versorgen kann. Alle benötigten (...)



Automatische Lagersysteme: Bei automatischen Lagersystemen handelt es sich um eine Kombination aus von Computersystemen gesteuerten Maschinen oder (...)



Avalkredit: Der Avalkredit ist eine Sonderform im Bereich der Firmenkundenkredite. Die Gewährung eines Avalkredites erfolgt durch die Übernahme einer (...)



Avers: Der Begriff „Avers“ entstammt dem französischen Sprachgebrauch. Er findet in dieser Form in der Numismatik Anwendung. Mit dem Begriff (...)