Die Betriebswirtschaftslehre - kurz BWL - und die Volkswirtschafslehre (VWL) werden nicht nur in den
entsprechenden Studiengängen behandelt. Auch Studenten jeglicher Studiengänge mit wirtschaftlicher Ausrichtung sowie
alle Azubis Kaufmännischer Berufe kommen in den Genuß der BWL und der VWL.
In diesem Bereich von Rechnungswesen-Verstehen.de werden euch die Grundlagen der BWL und VWL möglichst verständlich
und einfach erklärt. Dabei verzichten wir wie immer auf komplizierte Fachtexte und bemühen uns, die wirtschaftlichen
Sachverhalte so verständlich wie möglich darzustellen.
Die Betriebswirtschaftslehre umfasst die Führung, Organisation sowie Steuerung der Unternehmen,
die Sachgüter und Dienstleistungen erstellen.
Die BWL erklärt das einzelwirtschaftliche Handeln. Unternehmensziele
werden festgelegt, betriebliche Leistungsprozesse gesteuert und
über Prozessfaktoren wie Roh- und Betriebsstoffe oder Personal
entschieden.
Die BWL bezieht sich auf einzelne Wirtschaftseinheiten und erklärt die Wirtschaft von den kleinsten Einheiten her.
Die Wirtschaft wird hier aus der „Froschperspektive“ betrachtet.
Unter Volkswirtschaft ist das gesamte Wirtschaftsleben eines Volkes
zu verstehen, das auf vielfältige Weise verflochten ist.
Die Volkswirtschaftslehre umfasst die gesamtwirtschaftlichen
Zusammenhänge eines Staates bzw. der Volkswirtschaft.
Sie ist gekennzeichnet durch die Rahmenbedingungen und den technischen
Fortschritt des Wirtschaftslebens eines Landes, Eigentumsverhältnisse,
die Rechtsordnung sowie die Verbindungen zu Volkswirtschaften anderer
Länder. Eine Volkswirtschaftslehre beschreibt in erster Linie das
Wirtschaftsgeschehen: „Was ist vorhanden? Was ist geschehen?“ . Außerdem
sollen eine Vorhersage wirtschaftlicher Entwicklungen getroffen und die
Hilfeleistung für politische Instanzen geprüft werden.
Die VWL bezieht sich auf zusammengefasste Wirtschaftseinheiten, die
teilweise in Segmente aufgespalten werden. Hier wird die Wirtschaft aus
der „Vogelperspektive“ betrachtet.
Autor: Fabian