Fehler, die beim Social Media Marketing vermieden werden sollten

Bei allen Ratschlägen und Tipps zum Thema Social Media ist es auch wichtig auf typische Fehler einzugehen. Bestimmte Fehler lassen eine Aktivität im Social Web zur Wüstenei verkommen. Dies bedeutet keine Besucher, keine Kommentare, keine Werbewirkung!

Wer die klassischen Fehler kennt, der kann diese natürlich vermeiden. Daher wollen wir diese hier vorstellen.

1. Social Media Inhalte werden einmal erstellt und dann nie wieder

Ein typischer Anfängerfehler, der häufig von Personen begangen wird, die nicht Web-affin sind. Das Projekt „Soziales Netzwerk“ wird als einmaliger Aufbau betrachtet, ähnlich wie eine statische Homepage.

Tatsächlich lebt das soziale Netz von der Kommunikation der Teilnehmer. Von Seiten des Unternehmens bedeutet dies, dass Inhalte gepostet werden müssen. Diese müssen das Interesse der Leser wecken und zu Kommentaren anregen.

2. Um Social Media kümmern sich meine Mitarbeiter nebenher

Wenn die Führung Kapazitäten sparen möchte, wird häufig versucht die Aktivitäten im Bereich Social Media nebenher laufen zu lassen. Gelegentlich funktioniert dies anfangs sogar. Aber je größer der Umfang wird, je mehr Fans oder Follower gesammelt werden, desto größer wird der zu betreibende Aufwand.

Problematisch ist es auch, wenn der zugeteilte Mitarbeiter keine Erfahrung im Social Web hat. Eine Fortbildung sollte in diesem Fall angestrebt werden. Social Media auf mehrere Mitarbeiter zu verteilen kann ebenfalls zu Problemen führen. Hier muss es klare Richtlinien geben.

3. Erst informieren, dann einsteigen! So lautet die Devise

Obwohl es sich logisch anhört ist es nicht zwingend richtig. Wer den Markt beobachtet und erst nach einem umfassenden Verständnis im dem Social Media Marketing beginnen möchte, der ist im Wettbewerbsnachteil gegenüber den Wettbewerbern. Es handelt sich um ein sehr wandlungsfähiges Ressort. Sich umfassend einzulesen, ohne dass sich etwas ändert, ist schwerlich möglich. Es ist besser seine Erfahrungen in der Praxis zu sammeln und einfach, aber mit Planung und Strategie, zu beginnen.

4. Social Media ist Werbung! Oder nicht?

Ja, aus Sicht des Unternehmens. Nein, aus Sicht der Leser. Wer diesen Aspekt außer Acht lässt, der verliert seine Kunden. Die Besucher kommen nicht auf das Netzwerk, um sich mit Werbung berieseln zu lassen. Vielmehr wollen sich nützliche Informationen erhalten. Wer die Aktivitäten im Social Web als fortlaufenden Werbebrief versteht, der wird keinen Erfolg haben.

5. Regelmäßig Inhalte zu publizieren ist vollkommen ausreichend!

Regelmäßigkeit ist tatsächlich sehr wichtig. Aber auch die Art der Präsentation muss beachtet werden. Wer in wiederkehrenden Abständen lange Textpassagen, ohne Struktur und Auflockerung bietet, der wird seine Leser nicht begeistern können.

Im Internet werden Seiten von den Besuchern gescannt. Dies bedeutet, dass der Blick einmal über die Inhalte schweift und an interessanten Punkten stoppt. Dabei handelt es sich um (Zwischen-) Überschriften, Bilder, Videos, Markierungen, sowie bei Aufzählungen, Tabellen und Statistiken sonstiger Art. Elemente dieser Art sollten regelmäßig verbaut werden.

6. Social Media Marketing hat für mich nicht funktioniert!

Schon ganze 3 Monate dabei und nichts hat sich getan? Dies ist vielleicht ein Anlass für eine erste Fehleranalyse. Aber keineswegs sollte schon die Flinte ins Korn geworfen werden. Wer im Sektor Social Media Marketing Erfolg haben möchte, der muss Ausdauer beweisen. Es gilt den Markt und die Konkurrenz zu beobachten. Von dieser muss sich das Unternehmen im positiven Sinne abheben. Bei den angestrebten Aktivitäten werden Erfahrungen gewonnen. Das Wissen wächst und der Erfolg wird sich mit der Zeit einstellen.

7. Social Media wird im Zuge der Erfolgskontrolle als eigenständiges Werkzeug betrachtet

Es mag stimmen, dass Social Media am besten kontrolliert werden kann, wenn keine Querverbindungen zu anderen Aktivitäten im Web hergestellt werden. Aber diese sind für Besucher ungemein wichtig. Ein Link zu anderen Aktivitäten im Social Web, sei es zu anderen Netzwerken, Blogs oder zur Homepage, ist unverzichtbar. Die Besucher entdecken auf diesem Wege vielleicht interessante Inhalte und werden zu Kunden.

8. Was ist eigentlich SEO?

Von Social Media hat inzwischen fast jeder gehört, von SEO nicht. Dabei handelt es sich um die Suchmaschinenoptimierung. Hier sollte das Unternehmen Erfahrungen sammeln und nutzen. Durch Erkenntnisse im SEO-Sektor werden die Seiten aus dem Social Media Bereich in den Suchmaschinen besser gelistet. Dies sorgt für mehr Besucher.

9. Ich publiziere meine Inhalt und das war´s dann

Aber tatsächlich sind nicht nur die eigenen Inhalte wichtig. Social Media lebt von der Kommunikation. Besucher werden auf Artikel antworten. Dabei kann es sich um Lob, um Anregungen, aber auch um Kritik handeln. Es ist wichtig auf diesen Dialog einzugehen und sich an der Unterhaltung zu beteiligen. Auf diesem Wege wird Vertrauen aufgebaut. Man wird es nicht allem Recht machen können. Aber eine faire und vom Social Media Verantwortlichen sachlich geführte Unterhaltung kann auch Überzeugungsarbeit leisten.

10. Angst vor Fehlern im Social Media Marketing

Der größte Fehler ist die Angst vor Fehlern. Und auch mit dieser Auflistung wird praktisch jeder Verantwortliche Fehler machen. Jedes Unternehmen ist einzigartig. Entsprechend müssen auf spezielle Bedürfnisse eingegangen werden.

Aber schon ein unbedachtes Wort in der Kommunikation kann mehrere potentielle Kunden vergraulen. Eine falsche Gestaltung sorgt für Absprünge, bevor die Besucher überhaupt die Inhalte wahrgenommen haben. Diese Fehler sollten aber als Lernprozess verstanden werden. Es gilt sie zu identifizieren und zu beseitigen. Die Fehlerkontrolle sollte ein regelmäßig durchgeführter Prozess sein.
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