Kontierung

Kurz & einfach erklärt:

Kontierung verständlich & knapp definiert

Im Zuge der Kontierung werden Belege bereits „vorsortiert“. Konkret werden Geschäftsvorfällen buchhalterische Konten, Werte und andere, wichtige Informationen zugeordnet. Auf dieser Basis kann anschließend der passende Buchungssatz erstellt werden.

Im Rahmen der Kontierung entscheiden Buchhalter, auf welche Konten ein einzelner Geschäftsvorfall gebucht werden soll. In der Regel werden in diesem Zuge auch Angaben zur Kostenstelle und dem Kostenträger gemacht.

Was ist Kontierung?

Geschäftsvorfälle korrekt zu kontieren, ist für Unternehmen enorm wichtig. Nur so werden die angefallenen Kosten hinterher auch auf die richtigen Kostenträger verteilt. In der Regel erfolgt im Rahmen der Kontierung schon eine Vorkontierung mittels eines speziellen Stempels. Dieser wird auf einen eingereichten Beleg gesetzt und enthält je nach Unternehmen folgende Angaben:

  • Datum
  • Buchführungskonten mit Nummer
  • Beträge
  • Weitere, händisch eingetragene Informationen


Aus den Angaben dieser Vorkontierung lässt sich anschließend der Buchungssatz erstellen. So ist für die Buchhaltung wiederum ersichtlich, welche Konten bei der Buchung angesprochen werden müssen.

Kontierung und Buchungssatz

Durch die genaue Kontierung wird der Buchungssatz bereits festgelegt. So ist der Buchhaltung klar, welche Konten jeweils im Haben und im Soll von der Buchung anzusprechen sind. Sofern das Unternehmen auch ein internes Controlling durchführt, wird bei der Kontierung auch ein Vermerk über mögliche Kostenstellen und Kostenträger erlassen. So können die entstandenen Einzel- und Gemeinkosten vom Unternehmen möglichst unkompliziert auf die Träger und Stellen verteilt werden.

Kontierung – Definition & Erklärung – Zusammenfassung

  • Die Kontierung entscheidet, wie ein Geschäftsvorfall gebucht wird
  • Dabei werden Belege mit einem Stempel bezüglich der betroffenen, buchhalterischen Konten gekennzeichnet

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Themen: Wirtschaft

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