Markenimage

Kurz & einfach erklärt:

Markenimage verständlich & knapp definiert

Ein in der Psyche einer relevanten Bezugsgruppe verankertes Vorstellungsbild von einem Kaufobjekt wird als Markenimage bezeichnet.

Mit dem Begriff Markenimage wird im unternehmerischen Sprachgebrauch die Wahrnehmung von Verbrauchern zu einer Marke bezeichnet. Unter diese Wahrnehmung fallen alle Vorstellungsbilder, die Verbraucher über eine Marke oder einen Markenartikel haben können.

Ebenso fallen alle Eigenschaften, die sogenannten Markenpersönlichkeiten, die eine Marke ausmachen, unter den Begriff Markenimage oder sind zumindest essentiell an ihrem Image beteiligt.

Markenidentität als Teil des Markenimages


Die Markenidentität oder auch Markenpersönlichkeit ist das Fundament einer Marke und nimmt entscheidenden Einfluss auf das Markenimage. Es verkörpert die Werte und Eigenschaften einer Marke. Deshalb versuchen Markenbesitzer, die Identität einer Marke stetig zu verbessern und aufrechtzuhalten.

Der entscheidende Unterschied zwischen Markenimage und Markenidentität ist die Ansicht. Während das Markenimage die subjektive Wahrnehmung der Verbraucher bezeichnet, wird die Markenidentität durch den Markenbesitzer gesteuert. Die Markenidentität gibt den Wunsch des Markenbesitzers an, wie seine Marke wahrgenommen werden soll.

Ziel der Markenidentität ist es, dass sich das Soll-Image (die vom Unternehmen geprägte Markenidentität), mit dem Ist-Image (die Wahrnehmung die Kunden zu einer Marke haben) überlagert. Wird diese Überlagerung erreicht, dann wird von einer „Unique Selling Proposition“ gesprochen, also einem einzigartigen Verkaufsvorteil gegenüber dem Wettbewerb. Je individueller und einzigartiger die Markenidentität ist, desto gezielter wird die Wahrnehmung der Verbraucher zu dieser Marke.

Wie wichtig ist ein Markenimage?


Das Markenimage ist für Unternehmen von sehr großer Bedeutung. Zwei sehr gute Beispiele für ein hervorragendes Markenimage sind der Automobilhersteller BMW und die Marke Tempo. Hört ein Verbraucher den Markennamen BMW, fällt ihm automatisch die hochwertige Qualität dieser Marke ein, da BMWs Markenimage sich hervorragend als Premiummarke positioniert hat.

Die Marke Tempo des heutigen schwedischen Konzerns Essity, hat sogar eine noch stärkere Wahrnehmung beim Kunden. Der Markenname Tempo ist so bekannt, dass Verbraucher nach einem Tempo fragen, unabhängig davon, welche Marke vorhanden ist.

Markenimage – Zusammenfassung

  • Die Art und Weise der Wahrnehmung einer Marke durch den Verbraucher wird Markenimage genannt.
  • Die Wahrnehmung, die ein Unternehmen erzielen möchte, sollte sich möglichst mit der Wahrnehmung der Verbraucher decken.
  • Ein gutes Markenimage ist von größter Bedeutung, um einen guten Umsatz mit einer Marke zu erzielen.

0.0 / 5  (0 votes)
Themen: Marketing

Weiterführende Artikel:

Komplementärgüter: Komplementärgüter ergänzen sich gegenseitig: Bei vollkommenen Komplementärgütern ist es unvermeidlich, ...


Snob Effekt: Bei dem Snob-Effekt handelt es sich um ein anormales Verhalten bei der Nachfrage, bei dem die Kaufentscheidung nicht mit dem Preis zu ...


Marketing: Grundgedanke des Marketings ist es, das gesamte Unternehmen konsequent an den Bedürfnissen des Marktes auszurichten. Es handelt sich ...


Werbekosten: Unter dem Begriff Werbekosten lassen sich sämtliche Ausgaben verstehen, welche Unternehmen für ihre Marketingmaßnahmen ...


Me too: Als sogenanntes Me-too-Produkt werden Güter bezeichnet, die ein Nachahmerprodukt darstellen. Dabei handelt es sich um Produkte, mit dem ...


Point of Sale: Der Point of Sale ist jener Ort, an dem Händler ihre Waren präsentieren und verkaufen. In der Regel geschieht dies auf ...