Erklärung: Woraus setzt sich Rendite bei Geldanlagen zusammen?

Das Ziel einer jeden Geldanlage besteht für den Anleger natürlich darin, einen gewissen Ertrag mit dem investierten Kapital zu erzielen. Der Ertrag wird bei Geldanlagen auch als Rendite bezeichnet, wenn man etwaige Kosten mit einrechnet, die mit der Anlage verbunden sein können.

Je nach Art des Finanzproduktes kann sich die Rendite dabei aus nur einer oder auch aus mehreren Komponenten zusammensetzen. Insgesamt gibt es im Bereich der Geldanlagen vier mögliche Ertragsarten, aus denen sich die Rendite der Anlage zusammensetzen kann.

Und zwar handelt es sich bei diesen vier Ertragsarten um:



Darüber hinaus wird die Rendite natürlich auch noch durch etwaige Zuschüsse und staatliche Förderungen erhöht, die man bei manchen Anlageformen unter bestimmten Voraussetzungen erhalten kann.

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Die Zinsen als häufige Ertragsform

Wenn bei Geldanlage von der Rendite gesprochen wird, dann fallen den meisten Anlegern sicherlich die Zinsen ein. Und tatsächlich sind die Zinsen sicherlich die häufigste Rendite-Komponente, da sehr viele Anlageprodukte mit Zinsen als Ertragsform ausgestattet sind. Man unterscheidet dabei zwischen den fest und den variabel verzinslichen Anlagen.

Zu den klassischen verzinslichen Anlageformen zählen vor allem Spareinlagen, Festgelder und Tagesgelder. Bei diesen Anlageformen sind die Zinsen auch die einzige Renditekomponente, falls man sein Kapital nicht zum Beispiel auf einem Festgeldkonto anlegt, welches in einer fremden Währung geführt wird. Darüber hinaus gehören natürlich auch die Anleihen zu den Anlageprodukten, die vor allem Zinsen als Rendite aufweisen, mitunter kommen hier jedoch auch noch Kursgewinne hinzu.

Dividenden bei Aktien und als Ertragsteil bei Aktienfonds

Neben den Zinsen gibt es auch noch die Dividenden als eine Renditeform. Dividenden tauchen allerdings als Ertragsform nur bei Aktien auf, wobei keineswegs bei jeder Aktie eine Dividende ausgeschüttet wird. Die Dividende ist im Prinzip ein Anteil am erzielten Gewinn des Unternehmens, der an die Inhaber der Aktien ausgeschüttet wird. Auch bei einem Investment in Aktienfonds sind die gezahlten Dividenden dann ein Teil des Gesamtertrages, der zudem noch aus Kursgewinnen bestehen kann.

Kursgewinne und Währungsgewinne als Rendite

Die größten Renditen kann man im Anlagebereich weder mit Zinsen noch mit Dividenden erzielen, sondern in erster Linie mit Kursgewinnen. Je nach Art der Anlage sind mitunter Kursgewinne von deutlich mehr als 100 Prozent im Jahr möglich. Allerdings mus stets daran gedacht werden, dass mögliche Kursgewinne auch immer eine risikoreichere Anlageform bedeuten, sodass genauso auch Kursverluste entstehen können.

Zu den Anlageformen, deren Rendite auch mögliche Kursgewinne enthält, gehören Aktien, viele Anleihen, diverse Fonds und natürlich sämtliche Formen von Derivaten, also Futures, Optionen oder Zertifikate. Neben den Kursgewinnen kann die Rendite auch aus Währungsgewinnen bestehen. Das ist der Fall, wenn man zum Beispiel ein Konto in einer ausländischen Währung eröffnet oder allgemein Geld in einer Fremdwährung anlegt, und der Kurs dieser Währung dann im Laufe der Zeit gegenüber dem Euro steigt. Anlagen, bei denen man Währungsgewinne erzielen kann, gelten allerdings als vergleichsweise riskant.

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