Gewinnvergleichsrechnung

Die Gewinnvergleichsrechnung ist eine Methode der statischen Investitionsrechnung und hat zum Ziel, den durchschnittlichen Periodengewinn einer oder mehrerer Investitionsprojekte zu ermitteln. Im Vergleich mehrerer Projekte ist logischerweise das Projekt am vorteilhaftesten, das den höchsten Gewinn erzielt.

Der Gewinn ermittelt sich wie üblich durch Erlöse minus Kosten. Die Kosten werden in der Regel mit Hilfe der Kostenvergleichsrechnung ermittelt.



G = E - K



Die aus dem Beispiel der Kostenvergleichsrechnung zur Verfügung stehenden Daten werden um die Angabe eines Stückgewinns von 60 ZE erweitert.

Berechnung der Erlöse

In der Regel sind in Aufgabenstellungen Stückerlöse bzw. Verkaufspreise für das Produkt der jeweiligen Investition angegeben. Die Stückerlöse gilt es mit der abgesetzten Menge zu multiplizieren, um somit die gesamten Erlöse zu erhalten.


E = P * x


Im Falle unseres Beispiels betragen die Erlöse 60 ZE * 100 = 6.000 ZE

Berechnung der Kosten

Die Berechnung der Kosten bei der Gewinnvergleichsrechnung erfolgt nach demselben Muster wie bei der Kostenvergleichsrechnung. Die Summe aus fixen Kosten, variablen Kosten, kalkulatorischen Abschreibungen und kalkulatorischen Zinsen gibt die Gesamtkosten an.


Aus den Gesamtkosten sowie den Gesamterlösen kann durch die oben genannte Formel (E-K) im Anschluss der Gewinn ermittelt werden.


Von den 6.000 ZE, die als Erlöse ermittelt wurden, werden also nun die zuvor mithilfe der Kostenvergleichsrechnung berechneten Kosten von 5.250 ZE abgezogen, was zu einem Gewinn von 750 ZE führt.


6.000 ZE - (1.000 ZE + 2.000 ZE + 2.000 ZE + 250 ZE) = 750 ZE

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