Kapitalerhöhung

Eine Kapitalerhöhung wird in der Regel vorgenommen, um den betrieblichen Umsatzprozess zu finanzieren. Einfach gesagt also: damit also gewährleistet wird, dass das Unternehmen weiter seine Produkte produzieren kann.

Weitere Gründe für eine Kapitalerhöhung können sein:


  • Rechtliche Vorschriften (trifft vor allem bei Banken / Versicherungen zu)
  • Beschaffung von günstigem Eigenkapital (bei hohem Agio, also der Differenz zwischen Ausgabekurs und Nennwert)
  • Der Aktionärskreis soll erweitert werden
  • Fusionen sollen durchgeführt werden (hier muss ein geeignetes Austauschverhältnis gefunden werden)

Rechtsvorschriften bei der Kapitalerhöhung


Ordentliche Kapitalerhöhung


  • junge Aktien werden gegen Zahlung der Einlage ausgegeben
  • Aktionäre haben Bezugsrechte, welcher sich aus ihrem Anteil am bisherigen Grundkapital ergibt


Bedingte Kapitalerhöhung


  • Zweckorientierte Kapitalerhöhung (z. B. werden Optionsscheinverschreibungen in gezeichnetes Kapital verwandelt, Belegschaftsaktien werden ausgegben)


Genehmigte Kapitalerhöhung


  • der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital in den nächsten 5 Jahren bis zu einem bestimmten Nennwert zu erhöhen

Kapitalerhöhung - benötigte Formeln


Wenn man eine Aufgabe zur Kapitalerhöhung berechnen muss, benötigt man meistens folgende Formeln:

Bezugsverhältnis Bezugsverhaeltnis Formel
Bezugsrecht Bezugsrecht Formel
Mittelkurs / Mischkurs Alter Kurs – Bezugsrecht
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