Total Quality


Kurz & einfach erklärt:

Total Quality verständlich & knapp definiert

Total Quality bezeichnet eine Managementphilosophie, die auf Kundenzufriedenheit ausgerichtet ist. Dabei wird entlang des gesamten Produktionsprozesses kontinuierlich darauf geachtet, dass keine Fehler entstehen und dass Verbesserungen des Prozesses vorgenommen werden, um dem Kunden ein möglichst hochwertiges Produkt zu liefern.
notes Inhalte

Total-Quality, in vollständiger Form Total-Quality-Management (TQM) genannt, ist ein ganzheitliches Qualitätskonzept, welches alle Funktionsbereiche und Ebenen eines Unternehmens umfasst. Die Einführung von TQM setzt Qualität als Unternehmensziel fest und bestrebt, diese dauerhaft zu garantieren. Der Kunde und die Unternehmenskultur stehen dabei im Mittelpunkt des Qualitätskonzepts.

Grundsätze von Total-Quality

Das Prinzip der Total-Quality wurde in Japan bereits in den 1950er Jahren als Management-Philosophie entwickelt. Im japanischen wird TQM auch mit dem Begriff Total-Quality-Control (TQC) bezeichnet. Total-Quality-Management, als systematisch-analytischer Ansatz umfasst in allen Funktionsbereichen und Ebenen eines Unternehmens jedwede Tätigkeiten, die dazu dienen, Qualität durchgängig zu optimieren. Total-Quality ist somit eine Erweiterung des reinen Qualitätsmanagement-Begriffs, der das Planen, Steuern und Überwachen der Qualität von Prozessen und Prozessergebnissen meint.

Total-Quality lässt sich unabhängig von der Branche und Größe eines Unternehmens einführen, wobei die Einführung in kleineren Unternehmen häufig schneller realisierbar ist. TQM zielt auf langfristigen Unternehmenserfolg mit Hilfe gesteigerter Kundenzufriedenheit ab.

Ziele von Total-Quality

Das Qualitätskonzeptes TQM hat im Wesentlichen drei Ziele. Erstens die Herstellung von Produkten und Dienstleistungen, welche die Kundenanforderungen bestmöglich erfüllen. Hierdurch soll das Vertrauen der Kunden gewonnen werden. Zweitens soll das Unternehmen die Ertragskraft steigern. Dies wird durch optimierte Arbeitsabläufe, höhere Produkt- sowie Prozessqualität und dadurch gesenkte, garantiebedingte Ersatzleistungen, weniger Produktionsfehler und verbesserter Kundenkommunikation zur Auftragsabwicklung erreicht. Drittens sollen die Mitarbeiter bei der Erfüllung des Unternehmensziels unterstützt werden.

Praktisches Beispiel zu Total Quality

Bei der klassischen Qualitätssicherung wird darauf abgezielt die Fehleranzahl zu verringern. Total-Quality dahingegen setzt hingegen „null Fehler“ als Zielwert an. Während die klassische Qualitätssicherung davon ausgeht, dass Menschen Fehler verursachen können, so sieht TQM die Ursache für Fehler in den Prozessen. Durch entsprechende Optimierung der Prozesse können so Fehler eliminiert werden.

Total-Quality-Management– Definition & Erklärung – Zusammenfassung

  • Ganzheitliches Qualitätskonzept zur Optimierung von Produkt- und Prozessqualität
  • Einführung von Qualität als Unternehmensziel
  • Erstreckung auf alle Unternehmensfunktionen und –ebenen


Weiterführende Artikel:

Absatz: Mit dem Terminus Absatz wird die durch ein Unternehmen von einem Gut oder einer Dienstleistung in einer bestimmten Zeitspanne ...


Vermögen: Unter den Begriff Vermögen fallen alle Güter und Rechte, die Unternehmen, Privathaushalte und der Staat besitzen. Diese Kategorie ...


Abgrenzung (zeitlich): Eine Abgrenzung in zeitlicher Hinsicht erfolgt, um die Erfolgsermittlung (Gewinne, Verluste) periodengerecht durchführen zu ...


Accounting: Unter Accounting ist die systematische Erfassung und Überwachung der in einem Unternehmen entstehenden Geld- und Leistungsströme ...


Akkordlohn: Der Akkordlohn wird auf Basis des Mengenergebnisses pro Zeiteinheit vergeben. Dabei ist zwischen Zeit- und Geldakkord zu unterscheiden, ...


Aktivkonto: Mit dem Begriff Aktivkonto wird in der Betriebswirtschaftslehre ein Bestandskonto bezeichnet, das sich aus einer Unternehmensbilanz ableiten ...

whatshot Beliebteste Artikel