Die Kryptowährung OmiseGo erklärt

Mit dem leicht idealistisch und utopisch angehauchten Slogan "Unbank the Banked" schickt sich OmiseGo an, die Krypto-Welt zu verändern. Oder wenn es nach ihnen geht: die ganze Finanzwelt! Denn OmiseGo strebt an, eine dezentralisierte Börse für Kryptowährungen zu etablieren. Eine Idee, die sich nicht alleine haben. Schließlich versucht auch die russischstämmige Blockchain Plattform WAVES eine dezentralisierte Kryptobörse zu initialisieren. Doch bei OmiseGo steht dieses Vorhaben absolut im Mittelpunkt, während es bei WAVES nur ein, wenn auch nicht unwesentliches, Feature ist.
Kryptwährungen wie OmiseGo  und Bitcoin
OmiseGo, Bitcoin & Co

OmiseGo basiert auf Ethereum und ist im Kern ein Ethereum Projekt. Also solches wird es auch von zwei Gründungsmitgliedern von Ethereum unterstützt: Und zwar von Vitalik Buterin und Gavin Wood. Insbesondere Ersterer ist in der Krypto-Welt ein bekanntes Gesicht.

Technisch lässt sich leider zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht allzu viel zu OmiseGo sagen. Es ist noch in einem recht frühen Entwicklungsstadium. Der Service soll sich, sobald er zur Verfügung steht, durch niedrige Gebühren, schnelle Transaktionen und durch Cash-Out Optionen auszeichnen.

Konsens in der Blockchain soll durch ein Proof of Stake Verfahren erreicht werden. Wie genau dieses ausgeprägt sein soll, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt. Möglicherweise wird es sich an Ethereums “Casper“ orientieren. Das ist der Proof of Stake den Ethereum derzeit entwickelt. Eingedenk dessen, dass OmiseGo auf Ethereum basiert und zwei der Gründer im Rücken hat, könnte eine solche Lösung durchaus vorstellbar sein. Aber das ist zum momentanen Zeitpunkt reine Spekulation.

Spannend, aber auch extrem volatil, ist das Konzept hinter OmiseGo allemal.

Wo kann man OmiseGo erwerben?

OmiseGo ist bereits handelbar aber auch nicht sehr bekannt. Es wird also nicht bei allzu vielen Börsen angeboten. Man muss sich unter Umständen ein wenig umschauen und auf jeden Fall ein paar Bitcoin oder Ether Tokens über haben, um in OMG (das native Token von OmiseGo) zu investieren.

Akzeptanz von OmiseGo

Spielt zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Rolle, da OmiseGo erste einmal die dezentralisierte Börse starten und damit dann auch noch gebührende Traktion erhalten muss, um erfolgreich zu sein. OMG Tokens werden dort wohl als Transfermittel fungieren.

OmiseGo als CFD

OmiseGo wird momentan nicht als CFD gehandelt. Wohl weil es nicht wirklich bekannt genug ist.

Bewertung der bisherigen Entwicklung von OmiseGo

Entwicklung vom OmiseGo
OmiseGo hat guten Support, was die Namen dahinter angeht und definitiv schon einige Wellen gemacht. Obwohl vieles noch nicht spruchreif ist, werden die Tokens bereits recht emsig an den Börsen gehandelt. Allerdings ist in diesem frühen Hype natürlich auch jede Menge Geräusch drin, da die Veröffentlichung des Tokens Mitte 2017 stattfand. Nicht lange bevor der größte Bullenmarkt losging, den die Kryptowährungen je erlebt haben. Daher sollte man das nicht zu hoch hängen.

Was die Entwicklung anbelangt, lässt man bei OmiseGo die Dinge langsam angehen, was nicht unbedingt schlecht sein muss.

Zum jetzigen Zeitpunkt wäre der Erwerb von OMG Tokens jedoch ein relativ spekulatives Investment, da sich die Nachfrage nach dezentralisierten Blockchain Börsen nicht so recht abschätzen lässt und durchaus auch Gegenargumente existieren, die man nicht unbedacht lassen sollte.
Zwar hätten dezentralisierte Börsen fraglos Vorteile:

Die Server wären nicht allesamt an einem Ort lokalisiert und daher nur schwer konzentriert angreifbar. Kein unwichtiges Argument, wenn man vergangene, erfolgreiche Attacken auf Krypto-Börsen bedenkt.
Diskretion. Selbst in Ländern, wo Börsen als illegal gebrandmarkt wären, hätte man noch Zugang, da sich ein dezentrales System schwer sperren lässt.

Man hätte die Sicherheit der eigenen Assets selbst in der Hand, da diese nicht mehr auf einer zentralen Börse sondern bei einem selbst hinterlegt wären.

Allerdings stehen dem auch Nachteile gegenüber: So müsste man sich erst einmal gegen die etablierten, zentralisierten Krypto-Börsen durchsetzen. Die stehen recht gut da, haben tiefe Taschen und bieten eine leicht zugängliche, angenehme Erfahrung für die Nutzer. Überdies sind sie besser zu regulieren. Eine Forderung, die langsam aber sicher von immer mehr Krypto-Anhängern in den Raum gestellt wird, da die überbordende Spekulation nicht unproblematisch ist und potentielle Langzeit-Investoren abschrecken könnte. Doch eine dezentralisierte Börse zu regulieren, wäre so gut wie unmöglich, weil keine nationale Rechtsprechung greifen würde.

Ein potentiell mangelnder Mainstream-Appeal sowie regulative Unsicherheit müssten also erst einmal überwunden werden. Ob und inwiefern das gelingt, sei dahingestellt. Da muss die weitere Entwicklung von OmiseGo abgewartet werden. Wer sich aber für den Ansatz der dezentralisierten Blockchain basierenden Börse interessiert, der kann sich auch in der Zwischenzeit näher mit WAVES befassen.

Risikohinweis

Bitte beachten: Kryptowährungen sind hochspekulativ. Ein Total-Verlust ist möglich. Überlege dir gut, ob du Geld investieren möchtest und informiere dich vorher entsprechend. Siehe auch unser Risikohinweis.




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Eckdaten zu OmiseGo im Überblick


  • Seit wann am Markt: 2017
  • Wer steht dahinter: Jun Hasegawa – Gründer und CEO
  • Generelle Preisentwicklung bisher: Hat zwar im Rahmen des Bullenmarkts und der Kurskorrektur wilde Schwankungen hinter sich, ist aber momentan rund das 20-fache des Einstiegspreises wert.
  • Marktkapitalisierung: Über 750 Mio. Euro
  • Besonderheiten: Will eine dezentralisierte Börse via Blockchain realisieren; basiert auf Ethereum und wird von einigen der führenden Köpfe Ethereums unterstützt; steckt noch in den Kinderschuhen.

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