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Bitcoin im Laufe der Zeit – wie sich die Kryptowährung entwickelt hat

Der Bitcoin im Laufe der Zeit

Wie hat sich der Bitcoin entwickelt?

Bit Gold – Ursprung der Kryptowährungen

Bereits im Jahr 1998 hatte Nick Szabo die Idee von einer digitalen Währung als Alternative zu allen bestehenden Währungen. „Bit Gold“ sollte nicht zentral von der Regierung oder einer Bank verwaltet werden, sondern dezentral durch die Öffentlichkeit. Das sollte die Veruntreuung von Geldern verhindern. Auch wenn sein Entwurf nie umgesetzt wurde, legte Nick Szabo mit seiner Idee den Grundstein für sämtliche Kryptowährungen, die wir bis heute kennen. Satoshi Nakamoto griff diese Idee nämlich auf und entwickelte daraus die erste virtuelle Währung.

Wer ist Satoshi Nakamoto?

Bei dem Namen Satoshi Nakamoto handelt es sich lediglich um ein Pseudonym. Die genaue Identität konnte bis heute nicht geklärt werden. Einige gehen davon aus, dass eine ganze Gruppe hinter diesem Namen steckt, während andere vermuten, dass Nick Szabo selbst als Satoshi Nakamoto seine alte Idee hat aufleben lassen.

Entstehung des Bitcoin

Der Bitcoin und dessen EntstehungDie von Satoshi Nakamoto entwickelte Währung ist die bis heute bekannteste und erfolgreichste Kryptowährung: Bitcoin. 2008, also erst 10 Jahre nach der Idee von Nick Szabo, wurde das erste Konzept für Bitcoin entworfen. 2010 erfolgte dann die erste offizielle Transaktion. Im Gegensatz zu Bit Gold schaffte es der Bitcoin, eine Lösung zu finden, mit der sich das sogenannte Double Spending vermeiden lässt.

Beim Handeln mit Bitcoin ist es also nicht möglich, ein und denselben Bitcoin doppelt auszugeben. Dies sorgt für deutlich mehr Sicherheit und macht somit einen erheblichen Unterschied.

Bitcoin im Laufe der Jahre

Kursentwicklung

Kurz nach seiner Entstehung war ein Bitcoin lediglich wenige Cent wert. Daraufhin stieg der Wert mit kleineren Schwankungen nach und nach an. Im Jahr 2012 war der Wert eines Bitcoin zum ersten Mal zweistellig und schon Ende 2013 knackte der Bitcoin beinahe die 1.000 Dollar Marke. Der Bitcoin erlebte in diesen Jahren also bereits eine enorme Wertsteigerung. Nachdem der Wert zunächst erst wieder abnahm, erlebte der Bitcoin im Jahr 2017 eine unvergleichliche Wertsteigerung. Während der Wert Anfang des Jahres noch mehrere hundert Dollar betrug, stieg der Wert bis Dezember 2017 auf über 17.000 Dollar – ein absolutes Rekordhoch. Seitdem verliert der Bitcoin, wenn auch mit kurzzeitigen Aufschwüngen, kontinuierlich an Wert.

Andere Kryptowährungen

Kurz nach dem Bitcoin erschien im Jahr 2011 Litecoin als zweite digitale Währung. Bis 2015 kamen noch ein paar wenige Kryptowährungen dazu: Bytecoin, Ripple, Dogecoin, Dash und Ethereum. Ab dem Jahr 2015 nahm die Anzahl der Kryptowährungen rapide zu. Inzwischen gibt es weitaus mehr als 1000 verschiedene Kryptowährungen.

Marktanteil

Als Pionier der Kryptowährungen hat der Bitcoin lange Jahre den Großteil des Marktes eingenommen. Im Jahr 2013 dominierte der Bitcoin noch mit 93%. Auch bis zum Jahr 2015 war der Bitcoin mit großem Abstand zu anderen Kryptowährungen der Marktführer. Bis dahin gab es schließlich nur wenige Mitstreiter am Markt. Als jedoch mehr und mehr virtuelle Währungen erschienen, wurde es für den Bitcoin immer schwerer, diesen Vorsprung aufrecht zu erhalten. Inzwischen liegt der Marktanteil des Bitcoin bei unter 40%. Zwar ist der Bitcoin noch immer Marktführer, doch der Vorsprung wird stets geringer und der Marktanteil ist so gering wie nie zuvor.

Bitcoin als Zahlungsmittel der Zukunft?

Ist der Bitcoin ein Zahlungsmittel der Zukunft?Aktuell wird der Bitcoin oder andere Kryptowährungen im Alltag nur äußerst selten verwendet. Auch wenn man hier und da, in Deutschland vor allem in Berlin, mit Bitcoin bezahlen kann, haben die virtuellen Währungen die regulären Währungen noch lange nicht abgelöst. Aufgrund der enormen Kursschwankungen ist es zudem schwierig, Aussagen zu dem zukünftigen Bestehen des Bitcoin zu treffen.

Auch wenn sich Kryptowährungen selber nicht gegen das reguläre Geld durchsetzen können, hat das System, auf dem die meisten digitalen Währungen beruhen (Blockchain), großes Potenzial Wirtschaft und Handel in der Zukunft maßgeblich zu verändern. Bislang wird die Blockchain Technologie nur von Individuen genutzt, da sie für Unternehmen in der Umsetzung zu umständlich und unsicher wäre. Allerdings gibt es bereits das Bestreben, die Technologie auch für Unternehmen zugänglich zu machen. Dadurch sollen ihnen neue Möglichkeiten für ihre Prozesse und den Handel eröffnet werden. In Zuge dessen hat Microsoft in diesem Jahr das Framework CoCo (Confidential Consortium) vorgestellt. Das Framework beruht ebenfalls auf der Blockchain Technologie, verspricht jedoch mehr Sicherheit, Datenvertraulichkeit und eine schnellere Verarbeitung von Transaktionen. Ob CoCo tatsächlich angenommen und umgesetzt wird oder die Blockchain in anderer Form eine Rolle für Wirtschaft und Unternehmen spielen wird, bleibt aber vorerst noch abzuwarten.

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