Weltwirtschaftskrise


Kurz & einfach erklärt:

Weltwirtschaftskrise verständlich & knapp definiert

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notes Inhalte

Als Weltwirtschaftskrise wird eine weltwirtschaftliche Situation bezeichnet, die sich durch den Zusammenbruch der Produktion, des internationalen Handels und den Grundsätzen von Angebot und Nachfrage auszeichnet. Von den Folgen einer solchen Weltwirtschaftskrise sind Verbraucher und Produzenten gleichermaßen betroffen. Die Produzenten, weil ein großer Teil der Nachfrage wegbricht und die Verbraucher, weil zwar ein Angebot besteht, die Preise hierfür jedoch kaum zu bezahlen sind. Im Verlauf der letzten Jahrhunderte gab es mehrere weltwirtschaftliche Perioden, die als Weltwirtschaftskrisen angesehen werden können.

Weltwirtschaftskrise von 1857


Als eine der ersten internationalen Wirtschaftskrisen ging diese finanzielle Krise zunächst von den USA aus, wo sie durch Spekulationen im Bahnsektor zu Stande kam. Zunächst war eine Bank nicht mehr in der Lage, ausstehende Zahlungen zu leisten. Dies schlug Wellen, die zunächst die einzelnen Wirtschaftszweige in den USA erfassten und sich schließlich in hoher Geschwindigkeit auch auf Europa und die Kolonien ausbreiteten. Diese Krise dauerte bis 1959 an.

Die Weltwirtschaftskrise von 1929


Die Krise von 1929, die Ihren Anfang beim New Yorker Börsenkrach nahm, ist die wohl bekannteste internationale Wirtschaftskrise und wird oft mit dem Begriff Weltwirtschaftskrise gleichgesetzt. Grund dafür waren die extremen Auswirkungen dieser Krise, die weltweit zu spüren waren. Zu diesen Auswirkungen zählen unter anderem Massenarbeitslosigkeit und daraus resultierendes soziales Elend. Dieses wiederum gipfelte vielerorts in politischen Unruhen. Während dieser Weltwirtschaftskrise ging die weltweite wirtschaftliche Gesamtleistung drastisch zurück. Die Industrieproduktion und der Welthandel lagen nahezu brach wodurch eine Deflationsspirale entstand, die zur Zahlungsunfähigkeit zahlreicher Unternehmen führte.

Die wesentlichen Eigenschaften einer Weltwirtschaftskrise sind:


  • sie treten in der Regel periodisch auf
  • sinkende Nachfrage und dadurch
  • Rückgang der Produktion und
  • Deflation
  • hohe Arbeitslosenzahlen
  • Brachliegen des globalen Handels

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