Swing Trading


Kurz & einfach erklärt:

Swing Trading verständlich & knapp definiert

Die Anlagestrategie, bei der durch das Ausnutzen von Kursschwankungen bestimmter Aktienkurse Gewinn erzielt wird. Sie ist eine hoch spekulative Strategie.

Unter dem Begriff Swing Trading wird eine spekulative Anlagestrategie verstanden, bei der versucht wird Gewinne durch die systematische Ausnutzung von Kursschwankungen (Englisch "swings") zu erzielen. Dabei werden Vermögenswerte über einen kurzen Zeitraumes hinweg gehalten, um aus bereits geringen Preisänderungen Gewinne zu erwirtschaften. Im Gegensatz zum Day Trading werden beim Swing Trading Handelspositionen (zum Beispiel Derivate, Aktien) nicht innerhalb eines Tages eingegangen und wieder aufgelöst, sondern zwischen zwei Tagen und zwei Wochen gehalten.

Swing Trading Theorie

Swing Trading basiert auf der Annahme, dass Aktienkurse nicht linear verlaufen, sondern dass alle mittel- und langfristige Kursbewegungen aus kleinen Kursschwankungen, den sogenannten Swings bestehen. Swings können grundsätzlich in jeder Börsenphase (Hausse, Seitwärtsphase, Baisse) auftreten. Besonders interessante Handelspositionen werden mit Hilfe kurzfristiger Chartsignale aus einer Chartanalyse identifiziert.

Risiko der Swing Trading Strategie

Das Risiko im Swing Trading ist situationsbedingt und liegt im Allgemeinen in der Seitwärtsphase am höchsten. Vergleichsweise lassen sind die Trends der Kursverläufe in einer Hausse oder Baisse eindeutiger bestimmen. Das Identifizieren des richtigen Moments, wann eine Handelsposition eingegangen bzw. aufgelöst werden soll, stellt die primäre Herausforderung für alle Swing Trader dar. Gewinne werden nur durch perfektes Timing erzielt.

Das Wichtigste zum Thema Swing Trading auf einen Blick:

  • spekulative Anlagestrategie
  • Gewinne aus Kursschwankungen (Englisch "swings")
  • kurzzeitiges Eingehen und Auflösen von Handelspositionen (zwei Tage bis zwei Wochen)
  • in allen Börsenphasen möglich

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