Soziale Bedürfnisse

Kurz & einfach erklärt:

Soziale Bedürfnisse verständlich & knapp definiert

Soziale Bedürfnisse bilden den Wunsch nach zwischenmenschlichem Kontakt ab. Darunter zählen soziale Nähe, Akzeptanz, Gruppenzugehörigkeit sowie Liebe und Zuneigung.

Soziale Bedürfnisse richten sich in erster Linie nach Mangelerscheinungen und dem Wunsch, diese zu eliminieren. In der Betriebswirtschaftslehre ergeben sich somit die Grundbereiche wirtschaftlichen Handelns, nämlich die Nachfrage nach Kleidung, Nahrung sowie einer Unterkunft. Aber auch die Existenz sichernde Bedürfnisse, wie Essen, Trinken und Schlafen, sind notwendig und Teil der Marktmechanismen.

Maslow Pyramide mit soziale Beduerfnisse
Zu sozialen Bedürfnissen zählen: soziale Nähe, Akzeptanz, Gruppenzugehörigkeit sowie Liebe und Zuneigung
Der Wille zu Kaufen und ein Bedürfnis dafür definiert einen Bedarf, wohingegen ein passender Bedarf zuzüglich notwendiger Kaufkraft eine konkrete Nachfrage auslöst. Außerdem besitzt der Mensch das Bedürfnis nach kulturellem Ausgleich, nach zwischenmenschlicher Interaktion und andere Annehmlichkeiten, die für die Unterschieden zwischen Menschen sorgen.

Dabei ist aus Sicht der Wirtschaftswissenschaften interessant, wie sehr die einzelnen Bedürfnisse zu verschiedenen Zeitpunkten und sich wechselnden Lebensphasen akut und nachfragt sind. Es zeigen sich vor allem Unterschiede hinsichtlich der Kollektivbedürfnisse, also der Zugehörigkeit zu einer Gruppe oder Gemeinschaft, und hier auch innerhalb der Hierarchiepyramide. Man setzt aus diesem Grunde am Bedarf an, welcher sich punktuell auf jeden Menschen (Verbraucher) beziehen lässt.

Die Befriedigung eigener Bedürfnisse steht dabei immer im Mittelpunkt des Handelns, sodass das Verlangen nach bestimmten Gütern entsteht. (Waren, Dienstleistungen) Dieser sich so ergebende Markt wird anhand der Kaufkraft, nominal oder prozentual, abgedeckt und stellt bedeutende Wirtschaftsbereiche dar.

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