Segmentberichterstattung

Kurz & einfach erklärt:

Segmentberichterstattung verständlich & knapp definiert

Die Segmentberichterstattung ist die Veröffentlichung von internen Daten, welche sich nur auf einen Teil der gesamten Geschäftstätigkeit beziehen. In den internationalen Rechnungslegungsvorschriften findet die Segmentberichterstattung regelmäßig Verwendung.

Wesentlich für die Segmentberichterstattung ist die Veröffentlichung, also die Publikation interner Unternehmensdaten. Sie beziehen sich allerdings nur auf einen Teil, dem jeweiligen Segment, der gesamten Geschäftstätigkeit. Betroffene Unternehmen sind also solche, die in unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern arbeiten.

Der Sinn und Zweck dabei ist, dass die Eindrücke sich nicht „vermischen“, wenn ein Unternehmen mehrere Segmente, also Teilbereiche, bedient. Es ist nämlich durchaus üblich, dass die jeweiligen Ergebnisse unterschiedlich sind. Es wird damit eine differenzierte Sichtweise für Dritte ermöglicht. Die Intention, also die Absicht der Regelung, ist eine basierte Beurteilung der potentiellen Anleger aus den einzelnen Geschäftsbereichen. Durch die Segmentberichterstattung sehen sie in die einzelnen Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, Wachstumsraten und Gewinnmargen. Sie können daher Vergleiche zur eigenen Risikobereitschaft anstellen, die zur bestmöglichen Entscheidungsfindung führen.

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