Risikomanagement


Kurz & einfach erklärt:

Risikomanagement verständlich & knapp definiert

Das Risikomanagement ist die Gesamtheit aller Tätigkeiten, die den Umgang mit Risiken betreffen. Zum Risikomanagement gehören daher alle Maßnahmen, die sich mit der Identifizierung, Analyse, Bewertung und Überwachung von Risiken befassen.
notes Inhalte

Egal welche Anlegestrategie zum Zuge kommt, an erster Stelle sollte der Kapitalerhalt und das Vermeiden von möglichen Verlusten stehen. Sowohl die Kalkulation beim Risikomanagement mit der angestrebten Reduzierung von Verlusten als auch der volle Einsatz besitzen sowohl Vor- als auch Nachteile.

Entscheidend hierbei ist vor allem das sich selbst gesteckte Ziel und die eigene Erfahrung.

Oftmals sind es jedoch nicht die rationalen Entscheidungen, die für negative Effekte bei Anlegestrategien eine Rolle spielen, sondern menschliche Emotionen, die zu fatalen Ergebnissen führen können. Ab diesem Punkt greift das sogenannte Risikomanagement.

Risikomanagement Kreislauf
Das Risikomanagement

Wie Emotionen unsere Entscheidungen beeinflussen

Viele Aktionäre unterliegen einem psychologischen Dilemma. Immer dann, wenn die Situation am ausweglosesten erscheint, versucht der Mensch mit aller Macht an bereits verlorene Dinge festzuhalten. So auch an fallenden Aktien. Anstelle eines raschen Abstoßes halten bei vollem Einsatz viele Aktionäre an ihnen fest, in der Hoffnung auf einen baldigen Anstieg des Kurses.

In Wahrheit aber beginnt an dieser Stelle ein schwieriges Spiel, welches lediglich auf Hoffen und Glauben beruht und im schlimmsten Falle einen hohen Verlust bedeutet. Für den Betrachter von außen stellt sich nicht selten die Frage, weshalb nicht früher mit einem Abstoß kalkuliert wurde. Sinkende Zahlen und emotionale Überzeugung kosten daher vielen Anlegern nicht selten einen hohen Einsatz.

Das Risikomanagement als Schutz vor hohen Verlusten

Für diesen Fall kann ein Risikomanagement in Betracht gezogen werden. Hierbei sollte nicht das gesamte verfügbare Kapital zum Einsatz kommen. Außerdem von Vorteil: Eine Verteilung des einzusetzenden Kapitals auf mehrere Anlagemöglichkeiten wie Immobilien, Anleihen oder ähnliche Vermögenswerte. Durch gestreute Einsätze lassen sich zudem auch mögliche Verluste streuen und an anderer Stelle durch höhere Gewinne wieder ausgleichen.

So lässt sich das Risiko minimieren

Verschaffen Sie sich zunächst einen sicheren Überblick über die jeweiligen Anlagemöglichkeiten und entscheiden Sie anschließend über Ihren Einsatz. Beim Risikomanagement sollten Sie stets im Auge behalten, welchen Verlust Sie im Zweifelsfalle bereit sind einzugehen. Legen Sie außerdem eine Cash-Reserve zurück, um für mögliche Ausfälle gewappnet zu sein. Auch geeignete und kurzfristige zusätzliche Kauf- oder Anlagemöglichkeiten sollten durch die Cash-Reserve abgedeckt werden.

Wie hoch Ihr Einsatz sowie Ihre Cash-Reserve letztlich ausfällt, entscheiden Sie ganz nach Belieben.Allerdings sollten Sie vorab festlegen, welches Ausfallrisiko sie maximal bereit sind einzugehen. Achten Sie darauf, dass dieser Prozentsatz des Risikos sehr niedrig bleibt. So behalten Sie den Überblick bei möglichen Verlusten und können genau erkennen, wann die eigene rote Linie überschritten wurde.

Risikomanagement - die wichtigsten Infos auf einem Blick: 

  • Kapitalerhalt und das Vermeiden von Verlusten
  • Niemals mit Krediten spekulieren
  • streuen Sie Ihr Kapital breit in verschiedene Anlagemöglichkeiten
  • behalten Sie stets eine Cash-Reserve


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