Monatsbilanz


Kurz & einfach erklärt:

Monatsbilanz verständlich & knapp definiert

Die Monatsbilanzen sind Bilanzen unterschiedlicher Art im monatlichen Intervall, dabei kann es sich um Lagerbestände oder Finanzen handeln. Kreditinstitute sind zur Abgabe der Monatsbilanz verpflichtet.
notes Inhalte
Monatsbilanz bedeutet in unterschiedlichen wirtschaftlichen Zusammenhängen die monatliche Aufstellung bestimmter Daten. Es kann sich um den Lagerbestand oder Finanzen handeln. Eine Pflicht zu einer monatlichen Bilanzierung besteht nur bei Kreditinstituten, bei Aktiengesellschaften genügen zum Beispiel Quartalsbilanzen.

Die Monatsbilanzen bei Banken


Das Kreditwesengesetz verpflichtet Banken, jeden Monat eine Zwischenberichterstattung bei der Deutschen Bundesbank einzureichen. Hierbei handelt es sich um eine Umsatzaufstellung auf der Soll- und Habenseite. Diese strenge Bilanzierungspflicht für Kreditinstitute begründet sich darin, dass sie in einem besonders sensiblen Wirtschaftsbereich agieren. Insolvenzen von Banken oder drohende Insolvenzen können die Stabilität der gesamten Volkswirtschaft gefährden. Deswegen will die Aufsichtsbehörde in diesen kurzen zeitlichen Abständen stets einen Überblick über die wirtschaftliche Entwicklung haben.

Monatsbilanzen in der Buchführung und im Lager-Management


In der Buchführung versteht man unter Monatsbilanzen das Zusammenstellen sämtlicher monatlicher Umsätze aller Konten sowie die anschließende Überführung vom Grundbuch in das Hauptbuch. Auch im Lager-Management gibt es Monatsbilanzen, hierbei fertigen Verantwortliche einen monatlichen Bestandsausweis der Waren an. Sie schreiben hierfür die Lagerbücher fort, eine Inventur findet nicht statt.

Monatsbilanz in Stichpunkten:

  • Bilanzen unterschiedlicher Art im monatlichen Intervall
  • Kreditinstitute sind zur Abgabe verpflichtet: Information über Umsätze
  • in der Buchhaltung das Zusammenstellen der Monatsumsätze und die Überführung in das Hauptbuch
  • im Lager-Management Bestandsausweis ohne Inventur


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