Marktpreisrisiko


Kurz & einfach erklärt:

Marktpreisrisiko verständlich & knapp definiert

Marktpreise auf Finanzmärkten unterliegen nicht zu prognostizierenden Schwankungen, so dass sich jeder Marktakteur bei Marktpartizipation potenziellen Verlusten aussetzt. Dieses Risiko potenzieller Verluste, was durch nicht vorhersehbare Marktpreisschwankungen entsteht, nennt man Marktpreisrisiko.

Das Marktpreisrisiko, auch Marktrisiko genannt, bezieht sich auf die Entwicklung des Marktes und seiner Veränderungen. Diese betreffen etwa die Zinsen, Währungen, Aktienkurse aber auch Rohstoffe und vieles mehr. Zu diesen Entwicklungen gibt es freilich mehrere Theorien, mit denen es sich gut arbeiten lässt.

Wer dieses Risiko als Anleger nicht tragen will, muss etwa auf Termingelder oder Anlagen mit kurzer Laufzeit ausweichen. Der Faktor „Zeit“ trägt das Risiko bereits in sich und je nach Dauer der Bindung kann an die eigene Risikobereitschaft angepasst werden. Natürlich kann der „Schuss“ auch in die andere Richtung gehen und die Entwicklung des Marktrisikos vorteilhaft sein.

Im Bankwesen ist das ein breites Thema, dem sich auch die Bankenaufsicht zu widmen hat. Ursprünglich waren nur Kreditrisiken durch Eigenkapital abzusichern. Seit den 90ern aber sind auch die Marktpreisrisiken abzudecken. Das heißt konkret, auch zur Abdeckung von negativen Zahlen aufgrund Veränderungen am Markt muss ausreichendes Eigenkapital hinterlegt werden.



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