Cost per Click

Kurz & einfach erklärt:

Cost per Click verständlich & knapp definiert

Unter Cost per Click ist ein im Online-Marketing gängiges Abrechnungsmodell zu verstehen. Hierbei zahlen Werbetreibende pro Klick auf ihr Werbemittel einen bestimmten Betrag an den Publisher bzw. die Plattform. Die Kosten können zwischen wenigen Cent und zweistelligen Euro-Beträgen liegen.

Als Cost per Click (dt. Kosten pro Klick; kurz: CPC) wird ein Abrechnungsmodell im Online-Marketing bezeichnet. Dabei zahlt der Werbekunde einen bestimmten Betrag pro Klick auf ein von ihm gebuchtes Werbemittel.

Was ist Cost per Click?

Im Online-Marketing geht es unter anderem um „Klicks“. Gemeint ist, dass Nutzer etwa auf Werbebanner oder andere Links eines Werbetreibenden klicken, um zu seinem Produkt oder seiner Website zu gelangen. Erfolgt ein solcher Klick, ist der Nutzer zwar noch nicht zum zahlenden Käufer konvertiert, aber immerhin zu einem Lead. Insofern werden solche Klicks oftmals als Abrechnungsmodell zwischen Werbetreibendem und dem Publisher der Werbung vereinbart.

Beim „Cost per Click“ oder „Pay per Click“ zahlt der Werbetreibende pro Klick auf das Werbebanner. Schauen sich beispielsweise 10.000 Nutzer die Werbemaßnahme an, zahlt er hierfür erstmal noch kein Geld. Erst wenn auch wirklich aktiv Kunden zur Website oder dem Produkt weitergeleitet werden, wird diese Provision fällig. Mit Tools wie beispielsweise Google Analytics lassen sich diese Klicks sehr genau und vergleichsweise einfach tracken.

Preise für Cost per Click

Wie hoch die Preise für einen Klick sind, hängt gleich von einer ganzen Reihe von Faktoren ab. So können Werbetreibende teilweise schon für kleine Centbeträge entsprechende Anzeigen buchen, in anderen fällen werden zweistellige Beträge pro Klick fällig. Wichtige Faktoren, die Einfluss auf den Preis für Cost per Click haben:

  • Seite: Je reichweitenstärker die Website des Publishers, desto mehr Geld muss der Werbetreibende pro Klick zahlen.
  • Art: Bannerklicks sind in der Regel teurer als Klicks für Textlinks.
  • Platzierung: Werden die Anzeigen nur auf Unterseiten geschaltet, sind sie günstiger, als wenn der Werbetreibende einen Platz auf der Startseite erhält.
  • Mitbewerber: Bei Aktionsverfahren, wie sie etwa bei Google AdWords üblich sind, hat auch die Zahl der Mitbewerber einen Einfluss auf die Höhe von Geboten.
  • Bereich: In sehr wettbewerbsintensiven Branchen wie etwa dem Finanzsektor sind die Preise deutlich höher als in anderen Bereichen.
  • Menge: Oftmals vergeben Publisher und Netzwerke Mengenrabatte, wenn viel Volumen gebucht wird.

Cost per Click – Definition & Erklärung – Zusammenfassung

  • Cost per Click ist ein gängiges Abrechnungsmodell im Online-Marketing
  • Hierbei bezahlen Werbetreibende pro Klick auf ihr Werbemittel
  • Die Kosten hierfür hängen stark vom Wettbewerb und der Reichweite des Portals ab

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