Der Mietkautionsrechner hilft beim Vergleich der verschiedenen Kautionsprodukte am Markt

Als Mieter dürfen Sie bei Mietverhältnissen anstelle einer Barkaution eine Kautionsbürgschaft oder -police einsetzen, sofern Ihr Vermieter damit einverstanden ist. Dadurch gewinnen Sie womöglich einen spürbaren Liquiditätsvorteil. Mit unserem Mietkautionsrechner Können Sie einfach und bequem die besten Kautionsprodukte am Markt vergleichen und das beste Angebot für sich auswählen.

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So geht's: Notwendige Eingaben in den Mietkautionsrechner

  • Mietkaution: anzugeben ist der Betrag der Mietkaution
  • Laufzeit: hier wird die voraussichtliche Dauer des Mietverhältnisses abgefragt. Sie haben die Wahl zwischen Mietdauern von 1 bis 10 Jahren. Die Angabe wird benötigt, um die durchschnittlichen Kautionskosten pro Jahr auszurechnen. Bei einigen Anbietern fallen am Anfang Einmalgebühren an, die bei den Durchschnittskosten auf die Mietdauer verrechnet werden
  • Verwendungszweck: beim Verwendungszweck ist unter "Private Miete", "Gewerbliche Miete (bestehendes Unternehmen)" und "Gewerbliche Miete (Existenzgründer)" auszuwählen. Die Unterscheidung ist deshalb erforderlich, weil die Anbieter die Provisionen/Prämien je nach Verwendungszweck unterschiedlich kalkulieren
  • Mieterschutz: manche Kautionspolicen enthalten einen besonderen Mieterschutz. Dann erfolgt die Auszahlung erst nach Prüfung der Berechtigung der Vermieter-Forderung. Als User können Sie hier "ja", "nein" oder "egal" markieren. Dementsprechend wird die Selektion der Anbieter vorgenommen
Mit dem Klick auf den Button "Mietkaution vergleichen" wird die Selektion und Auflistung der besten Angebote angestoßen.

Angezeigte Ergebnisse

Bei den angezeigten Ergebnissen wird für jedes Angebot der Anbieter mit Logo und Namen sowie Bezeichnung des Kautions-Produktes angezeigt. Darüber hinaus gibt es folgende weiteren Informationen:

  • Leistungen: genannt werden - sofern vorhanden - Leistungen, die über die reine Kautionsleistung hinaus reichen. Stets angegeben wird, ob Mieterschutz besteht oder nicht
  • durchschnittliche Kosten: es werden die durchschnittlichen jährlichen Kosten der Kautionsbürgschaft oder -police genannt. Durch Anklicken des Zahlenwertes erfährt man mehr Details zum jeweiligen Gebührenmodell. Dadurch wird das Zustandekommen der Berechnung nachvollziehbar
  • Testsiegel: wenn unabhängige Testurteile zum jeweiligen Produkt existieren, wird das mit dem entsprechenden Testsiegel angezeigt. Beim Anklicken wird das Siegel vergrößert und es erscheinen ggf. zusätzliche Informationen
Über den Button "zum Anbieter" gelangen Sie zu dessen Homepage und können sich dann noch detaillierter informieren sowie eine konkrete Produktanfrage stellen.

Wissenswertes zur Mietkaution

Wissenswertes zur Mietkaution und dem Rechner
Vermieter können von Mietern eine Mietsicherheit verlangen, um sich gegen das Risiko abzusichern, dass der Mieter seinen Zahlungsverpflichtungen (Miete, Nebenkosten, Reparaturen oder Schäden) nicht nachkommt. Umgangssprachlich wird eine solche Sicherheit auch als Mietkaution bezeichnet. Wenn das Mietverhältnis endet und keine Forderungen mehr gegen den Mieter bestehen, ist die Kaution zurückzuzahlen.

Was bei Mietkautionen gilt

Die Mietkaution unterliegt grundsätzlich der freien Vereinbarung durch Vermieter und Mieter. Bei Vermietung von Wohnraum gelten allerdings bestimmte Vorgaben:

  • die Mietkaution darf nicht höher sein als das Dreifache der monatlichen Kaltmiete
  • wird die Kaution als Barleistung verlangt, darf der Mieter sie in drei gleichen monatlichen Raten erbringen
  • der Vermieter muss das Geld treuhänderisch verwalten und im Einvernehmen mit dem Mieter anlegen, die Erträge aus der Anlage stehen dem Mieter zu
Bei Vermietungen im gewerblichen Bereich gibt es keine entsprechenden Vorgaben, hier sind die Vertragspartner in der Vereinbarung völlig frei.

Mietkautionsbürgschaften und -versicherungen

Auch wenn die Kaution "nicht verloren" ist und der Mieter bei Erfüllung seiner Verpflichtungen das Geld wieder zurückerhält, stellt die Kautionsleistung für ihn doch eine erhebliche Liquiditätsbelastung dar. Da Mietverhältnisse oft viele Jahre dauern, ist die Kautionsleistung für ihn langfristig nicht verfügbar. Daher gibt es am Markt spezielle Kautionsprodukte, mit denen Mieter ihrem Vermieter eine vergleichbare Sicherheit bieten können, ohne das Geld auf einem Kautionskonto binden zu müssen. Dabei handelt es sich um Mietkautionsbürgschaften und Mietkautionsversicherungen.
Wer bietet was an?

Mietkautionsbürgschaften werden von Banken angeboten, Mietkautionsversicherungen von Versicherungsunternehmen. Darüber hinaus gibt es "Kautions-Spezialisten", die sich ausschließlich auf dieses Geschäft ausgerichtet haben. Trotz Unterschieden im Detail, eins haben Kautionsbürgschaften und -versicherungen gemeinsam: das hinter dem Angebot stehende Unternehmen leistet beim Zahlungsausfall des Mieters an den Vermieter so wie er über eine Barkaution verfügen dürfte. Dadurch erübrigt es sich für den Vermieter, eine Kautionsleistung zu fordern. Allerdings sind Vermieter nicht verpflichtet, eine solche Lösung zu akzeptieren. Das unterliegt wiederum der freien Vereinbarung.

Die Kosten der Kautionsprodukte

Für diese "eingekaufte Sicherheit" ist ein Preis zu zahlen, bei Kautionsbürgschaften in Form einer Bürgschaftsprovision, bei Kautionsversicherungen als Versicherungsprämie. Bei der Kalkulation der Provision/Prämie spielen unterschiedliche Faktoren eine Rolle: die Höhe der Sicherheitsleistung (abhängig von der Miete), die Art des Mietverhältnisses (private, wohnliche oder gewerbliche Nutzung) und die Bonität des Mieters. Die Bonitätsprüfung ist Standard. Es gibt unterschiedliche Provisions-/Prämienmodelle, manchmal wird im ersten Jahr eine höhere Gebühr berechnet als in den Folgejahren.

Was beim Mitkautions-Vergleichen zählt

Neben den Kosten unterscheiden sich die Kautionsprodukte auch in ihren Leistungen, obwohl die Grundleistung Kautionsersatz überall gleich ist. Beispiele dafür sind:

  • bei Kautionsversicherungen wird zum Teil ein Mieterschutz angeboten. Die Auszahlung erfolgt dann erst nach rechtlicher Prüfung der Berechtigung von Vermieter-Forderungen
  • es gibt zusätzliche Absicherungen bei Arbeitslosigkeit (dann entfällt die Prämie)
  • es werden Zusatzleistungen im Zusammenhang mit Mietverhältnissen angeboten wie kostenloser Schlüsselnotdienst, Unterstützung bei Umzügen, beim Abschluss von Mietverträgen usw.
Auch wenn der Kautionsersatz die Hauptleistung darstellt und es hauptsächlich auf den Kostenvergleich ankommt, solche Zusatzleistungen sollten stets mit berücksichtigt werden.
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