Forwarddarlehen-Vergleich einfach und schnell gemacht mit dem kostenlosen Forwarddarlehenrechner

Für den Forwarddarlehen-Vergleich bietet wir hier einen kostenlosen Vergleichsrechner, der es problemlos möglich macht, die günstigsten Forwarddarlehen am Markt zu identifizieren. Der Vergleichsrechner ist einfach aufgebaut und bewusst benutzerfreundlich gestaltet. Mit nur einigen wenigen Angaben kann der User seinen Darlehenswunsch konkretisieren. Auf der Basis dieser Informationen werden dann die Anbieter mit den jeweils günstigsten Darlehen selektiert und aufgelistet.


Jetzt einfach unseren Forwarddarlehenrechner nutzen

Notwendige Eingaben für den Forwarddarlehenrechner 

  • Nettodarlehen: hier ist der gewünschte Darlehensbetrag anzugeben. In der Regel handelt es sich um den Betrag, für den eine Anschlussfinanzierung benötigt wird
  • Kreditlaufzeit: anzugeben ist die gewünschte Zinsbindung für das Forwarddarlehen. Angeboten werden Zinsbindungszeiträume von 5, 10, 15, 20 und 25 Jahren
  • Vorlaufzeit: bei dieser Eingabe wird die gewünschte Dauer der Forward-Periode abgefragt. Gemeint ist der Zeitraum, der zwischen dem Abschluss des Forwarddarlehens und der Auszahlung liegen soll. Der Nutzer kann hier unterjährig zwischen 1, 3, 6 und 9 Monaten wählen. Überjährig werden 12, 24, 36, 48 und 60 Monate als Auswahl-Option geboten
  • Beleihung: der Vergleichsrechner ermöglicht Abfragen für Darlehen mit 60prozentiger oder 80prozentiger Beleihung. Innerhalb dieser beiden Marken bewegen sich üblicherweise auch die Beleihungsgrenzen am Markt
  • Tilgung: mit der (anfänglichen) Tilgung wird festgelegt, wie hoch die Tilgung des Forwarddarlehens im ersten Jahr sein soll. Aus Kreditbetrag, Sollzinssatz und anfänglicher Tilgung resultiert dann die monatliche Rate
  • Postleitzahl: die Angabe der Postleitzahl dient der Berücksichtigung von regionalen Kreditanbietern bei der anschließenden Selektion und Auflistung.
Mit dem Klick auf den Button "Forwarddarlehen vergleichen" wird anschließend die Anbieter-Auswahl angestoßen.

Angezeigte Ergebnisse

Als Resultat erscheint dann eine Auflistung mit den besten Angeboten:
  • das Angebot: bei jedem Angebot für ein Forwarddarlehen werden der Anbieter, eine "Gesamtnote" der Kundenbewertungen und die wichtigsten Konditionen (gebundener Sollzins, Effektivzins) gezeigt. Das erlaubt eine schnelle Orientierung. Außerdem werden die monatliche Rate und die Restschuld auf Basis der Konditionen und der Eingaben ausgewiesen
  • repräsentatives Beispiel: als zusätzliche Information erscheint unter jedem Angebot ein repräsentatives Beispiel mit der Angabe des Gesamtbetrags (Summe aller Zahlungen im Zusammenhang mit dem Forward-Darlehen), außerdem die Adresse des Anbieters. Die Konditionen im repräsentativen Beispiel können, müssen aber nicht mit denen im Angebot übereinstimmen.
  • Link zum Anbieter: der User hat durch Klick auf den Button "zum Anbieter" die Möglichkeit, direkt zur Webseite des Anbieters zu wechseln und dort eine individuelle Kreditanfrage zu stellen.

Wissenswertes zu Forwarddarlehen

Forwarddarlehen sind ein häufig genutztes Instrument im Bereich der Immobilienfinanzierung. Mit der Forward-Vereinbarung können Kreditnehmer, die über eine laufende Finanzierung verfügen, sich die heute am Markt geltenden Zinsen für eine in absehbarer Zeit anstehende Anschlussfinanzierung sichern. Forwarddarlehen machen vor allem in Niedrigzinsphasen Sinn, wenn wieder mit steigenden Zinsen gerechnet wird.

Wesentliche Merkmale eines Forwarddarlehens

Was sind die Merkmale eines Forwarddarlehens
Forwarddarlehen sind im Prinzip normale Hypothekendarlehen. Es handelt sich üblicherweise um Annuitätendarlehen mit grundpfandrechtlicher Absicherung, bei denen der Zinssatz für einen bestimmten Zeitraum - den Zinsbindungszeitraum - festgelegt ist und dann den Marktverhältnissen neu vereinbart wird. Grundsätzlich sind Forward-Vereinbarungen auch als endfällige Darlehen möglich. Da solche Finanzierungen aber eher die Ausnahme darstellen, findet man auch entsprechende Forward-Vereinbarungen relativ selten.

Der wesentliche Unterschied zu sonstigen Krediten besteht bei Forwarddarlehen darin, dass zwischen dem Abschluss des Kreditvertrages und der Auszahlung des Kredites ein mehr oder weniger langer Zeitraum - die Forward-Periode - liegt. Er kann bis zu fünf Jahre betragen. Bei "normalen" Hypothekendarlehen findet die Auszahlung dagegen kurz nach Vertragsabschluss statt. Bei Angeboten für Forwarddarlehen können Interessenten häufig die Dauer der Forward-Periode wählen. Damit lässt sich die Auszahlung flexibel genau an den Zeitpunkt anpassen, zu dem die Anschlussfinanzierung tatsächlich ansteht. Welche Zeiträume möglich sind, hängt dabei auch von der jeweiligen Bank ab.
"Echte" und "Unechte" Forwarddarlehen

Manchmal wird zwischen "echten" und "unechten" Forwarddarlehen unterschieden. Bei echten Forwarddarlehen beginnt die Zinsbindungsfrist erst mit dem Zeitpunkt der Auszahlung, bei unechten dagegen bereits zum Zeitpunkt der Vereinbarung. Dadurch ist der Absicherungseffekt geringer.

Forwarddarlehen nur mit Zinsaufschlag

Mit der Forward-Vereinbarung erkauft sich ein Kreditnehmer Zinssicherheit und schützt sich gegen das Risiko steigender Zinsen. Dies ist natürlich nicht kostenlos. Kreditgeber verlangen für diese Leistung einen Preis - die Forward-Prämie - in Form eines Zinsaufschlags. Meist geht es um einige Zehntel Prozentpunkte mehr im Vergleich zu Darlehen mit sofortiger Auszahlung. Übliche Größenordnungen sind 0,2 bis 0,5 Prozent. Die Höhe des Zinsaufschlags hängt von der Dauer der Forward-Periode und der Dauer der Zinsbindung ab. Auch die Marktlage und die aktuellen Zinsstrukturen spielen eine Rolle, ebenso die Geschäftspolitik des jeweiligen Anbieters.

Wann das Zinskalkül aufgeht - und wann nicht

Die Rechnung mit der Forward-Vereinbarung geht für den Kreditnehmer dann auf, wenn die Zinsen am Markt - wie erwartet - steigen und der Anstieg stärker ausfällt als der Prozentsatz der Forward-Prämie. Bei sinkenden, gleichbleibenden oder nur sehr geringfügig steigenden Zinsen hat der Kreditnehmer dagegen das Nachsehen. Denn bei Forwarddarlehen besteht Abnahmepflicht. Ist der Kreditvertrag vereinbart, kann nachträglich nicht davon zurückgetreten werden, höchstens unter Inkaufnahme hoher Kosten, weil die Bank sich den Zinsverlust entschädigen lässt.
Wann eignen sich Forwarddarlehen?

Forwarddarlehen sind nur zu empfehlen, wenn das aktuelle Zinsniveau sehr niedrig ist und mit hoher Wahrscheinlichkeit von steigenden Zinsen auszugehen ist.

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