Geldarten

Nicht nur in der Volkswirtschaftslehre unterscheidet man grundsätzlich zwischen drei unterschiedlichen Arten von Geld. Diese haben sich jedoch erst im Laufe der Zeit entwickelt. In der Geschichte des Geldes gab es nämlich anfangs keinesfalls Papiergeld so wir es heute kennen.

Stattdessen waren die Anfänge vielmehr vom aufwendigen Tauschhandel geprägt.

Geldarten (Münzgeld, Banknoten, Buchgeld)

Arten des Geldes:

  • Münzgeld
  • Banknoten
  • Buchgeld

Münzgeld

Angefangen hat in der Geschichte des Geldes alles mit dem Münzgeld. Nach der langen Zeit des Tauschhandels hat man gemerkt, dass dieser Vorgang überaus kompliziert und zeitaufwendig war. Aus diesem Grund hat man das Münzgeld erfunden, um eine einheitliche Grundlage als Zahlungsmittel zu schaffen, mit der jeder bezahlen kann. Doch allein Münzgeld als Zahlungsmittel zu verwenden war auf Dauer auch schwer. Warum? Ganz einfach: Das reine Münzgeld ist vor allem bei größeren Kaufsummen einfach zu schwer gewesen.


Banknoten

Genau aus diesem Grund entschied man sich nach einiger Zeit für die ersten Banknoten. Früher war es für Geschäftsleute nämlich noch sehr gefährlich Straßen mit viel lärmendem Münzgeld zu passieren. Drum erfand man die ersten Schecks als Papiergeld, wenn der eine Kaufmann dem anderen eine Quittung ausstellte und diese als Geld zu behandeln war.


Buchgeld

Das Buchgeld ist die wohl modernste Art des Geldes. Sie ist die einzige immaterielle Geldart, weil man das Buchgeld in dieser Form nicht anfassen kann. Es handelt sich hierbei nämlich zum Beispiel um die Guthaben auf Bankkonten. Auch in Bezug auf das Kreditwesen erreichte das Buchgeld eine immer höher werdende Wichtigkeit.  

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