Produktdiversifikation


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Im Rahmen einer Produktdiversifikation wird das bisherige Sortiment um neue und andersartige Produkte erweitert, die das bisherige Sortiment sinnvoll ergänzen.

So entstehen zum einen für die bereits gewonnenen Kunden neue Kaufanreize, zum anderen können neue Kundengruppen gewonnen werden.

Beispiel für eine Produktdiversifikation:

Zusätzlich zu den Mikrowellengeräten werden „Multifunktions-Küchenmaschinen“ angeboten, die rühren, mixen, zerkleinern und das fertige Gericht auch noch garen können.

Horizontale Diversifikation


Entscheidet das Unternehmen sich für eine horizontale Diversifikation, verbreitert es sein Sortiment mit Produkten, die zu den bereits bekannten in einem sachlichen Zusammenhang stehen. Zu den Mikrowellengeräten passen andere Küchengeräte, die das tägliche Kochen wesentlich vereinfachen und beschleunigen, wie zum Beispiel eine „Multifunktions-Küchenmaschine“, die rühren, mixen, zerkleinern und das fertige Gericht auch noch garen kann.


Vertikale Produktdiversifikation


Eine vertikale Produktdiversifikation bedeutet, dass das Unternehmen sein Sortiment vertieft. Man spricht mit Varianten der bekannten Produkte neue Käufergruppen an, die sich für das Produkt in seiner bisherigen Form nicht interessiert hätten. So erreicht man beispielweise mit einem großräumigen Mikrowellengerät mit weiteren Programmen für bestimmte Zubereitungsarten auch gewerbliche Abnehmer wie Kantinen oder Großküchen.

Lateralen Produktdiversifikation


Mit einer lateralen Produktdiversifikation will das Unternehmen mit einer neuen Produktgruppe, die mit den bisherigen in keinem sachlichem Zusammenhang steht, völlig neue Märkte erobern. Der Hersteller für elektrische Küchengeräte, der bisher vor allem für Mikrowellengeräte gekannt war, nimmt elektrische Geräte für Friseursalons in sein Programm auf: Trockenhaube, Föhn, Glätteisen & Co.

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