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Rechnungswesen » Weiterbildung » Controller

Was macht ein Controller? Berufsbild im Detail.


Controller beraten ihr eigenes Unternehmen intern. Hierzu entwickeln sie ein firmeninternes Berichtswesen, das der Kontrolle und im weiteren Verlauf der Planung und Steuerung betrieblicher Leistungsprozesse dient.

Durch die Arbeit von Controllern werden Geschäftsverläufe transparent, die Wirtschaftlichkeit kann sich verbessern, wenn die Analysen von Controllern beachtet werden.

Fachliche Grundlagen des Controllings


Die Grundlage für den Beruf eines Controllers bildet in der Regel ein betriebswirtschaftliches Studium, es finden sich aber auch Quereinsteiger aus dem technischen Bereich mit einer Weiterbildung zum Betriebswirt oder Betriebsprüfer.

Vorrangig geht es beim Controlling um die Analyse von Unternehmenskennzahlen im operativen und strategischen Geschäft, wozu auch die Auswertung von Bilanzen, die Beurteilung von Liquidität und Bonität, die Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung und die Beurteilung steuerlicher Gesichtspunkte gehören. Das klassische Instrumentarium umfasst Investions-, Leistungs- und Kostenrechnung sowie darauf aufbauend die betriebswirtschaftliche Kalkulation. Um Ergebnisse überzeugend zu präsentieren und Anstöße zu geben, benötigt ein Controller ausgeprägte kommunikative und soziale Fähigkeiten.


Berufsbild des Controllers im Jahr 2011


Seit dem Beginn der 2000er Jahre hat sich das Berufsbild des Controllers gewandelt, weil auf seine Expertisen schneller reagiert werden muss. Er muss nicht nur die Zahlen schnell parat haben, sondern ebenso schnell Trends erkennen und aufzeigen können. Über viele Jahrzehnte galt der Controller lediglich als interner Wirtschaftsprüfer, im Jahr 2011 berät er die Geschäftsführung und zeigt die Einspar- und Entwicklungspotenziale zeitnah auf. Da es stets um eine möglichst wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens geht, müssen teilweise auch unbequeme Entscheidungen getroffen werden.

Oftmals ist die "gefühlte" Situation anders als diejenige, die sich klar in den Zahlen widerspiegelt. Auf solche Diskrepanzen muss ein Controller nachdrücklich hinweisen. Wenn er bestimmte Veränderungen für nötig hält, muss er dies deutlich transportieren können. Manchmal sollte sich ein Unternehmen nur von einer lieb gewordenen Idee verabschieden, einer Produktlinie, die aus Sicht des Controllings nicht funktionieren wird. Häufiger geht es jedoch um Produktionseinschränkungen und Stellenabbau. Solche Vorschläge sind stets schwer vorzubringen, auch wenn der Controller letzten Endes die getroffenen Entscheidungen nicht verantworten muss, lediglich die Exaktheit seiner Zahlen.

Die Aufgaben eines Controllers zusammengefasst:


  • Erstellung firmeninterner Berichte inklusiver belastbarer Zahlen
  • Mitwirkung bei der Planung und Steuerung betrieblicher Prozesse inklusive neuer Trends
  • Investitions-, Leistungs- und Kostenrechnung, betriebswirtschaftliche Kalkulation
  • Aufzeigen von Einspar- und Entwicklungspotenzialen
  • Präsentation und Kommunikation der Ergebnisse intern und extern
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