Informationsökonomie

Kurz & einfach erklärt:

Informationsökonomie verständlich & knapp definiert

Als Informationökonomie wird die Analyse von ökonomischen Systemen unter dem Apsekt, dass Wirtschaftssubjekte lediglich über unvollstänige Informationen hinsichtlich Gegenwart und Zukunft verfügen, verstanden. Auswirkungen dieser Tatsache auf ökonomisches Systeme, beispielsweise Unternehmen, Märkte, Kooperationen und die Gesamtwirtschaft werden analysiert.

Unter Informationsökonomie ist die Analyse von ökonomischen Systemen zu verstehen, bei der auch die Tatsache berücksichtigt wird, dass die Wirtschaftssubjekte unter unvollständigen Informationen bezüglich Gegenwart und Zukunft handeln und entscheiden können.

Bedeutung der Informationsökonomie

Bei der Informationsökonomik geht es darum, eine Analyse von ökonomischen System unter Berücksichtigung der Tatsache vorzunehmen, dass die einzelnen Wirtschaftssubjekte mit unvollständigen Informationen ausgestattet sind. Folglich dient die Informationsökonomik dazu, Untersuchungen anzustellen, welche die Auswirkungen auf die ökonomischen Systeme abbildet, Gegenstand können beispielsweise Unternehmen, Kooperationsformen, Märkte und die Gesamtwirtschaft sein.

 

Unter Informationsökonomik können im engen Sinn die ökonomische Analyse der Informationsbeschaffung und schließlich die Informationsverschaffung verstanden werden. Den Kern moderner Informationsökonomik stellen Analysen dar, die durch eine asymmetrische Informationsverteilung auf den Märkten gekennzeichnet sind. Vor allem soll die Informationsökonomik eine Lücke nahtlos zur neuen Institutionenökonomik schließen.

 

Neben eigenständigen Modellen spielen auch theoretische Instrumente eine wichtige Rolle. Gerade aus dem Bereich Agency-Theorie und dem Bereich Transaktionskostenökonomik werden Einflüsse wahrgenommen, um die Aussagekraft der Informationsökonomie zu stärken.

Merkmale von Informationen

Eine Information liegt immer dann vor, wenn eine Wahrnehmung und Interpretation von tragenden Zeichen vorgenommen wird. Durch die Kenntnisnahme eines Sachverhaltes ist das Wirtschaftssubjekt in der Lage, die Entscheidungsfindung durch ihr erworbenes Wissen zu beeinflussen.

 

Die Informationsökonomie zielt darauf ab, dass Wissen des Anwenders zu erhöhen. Für dieses sogenannte Inputgut ist jedoch der Einsatz von Kosten notwendig, was allgemein unter dem Begriff Transaktionskostenökonomik zusammengefasst wird. Durch die Informationsökonomie werden nicht nur Informationsdefizite beseitigt und Asymmetrien beleuchtet, gleichermaßen werden Informationsprobleme geschaffen und ausgenutzt.

 

Nicht zuletzt dienen Informationen der Koordination von wirtschaftlichen Aktivitäten, auf der anderen Seite kann die Information und die Informationsökonomie selbst als ein wirtschaftliches Gut angesehen werden. Durch die Informationsbedingungen werden maßgeblich die effizienten Organisationsformen und Selbststeuerungsmöglichkeiten bestimmt.

Zusammenfassung Informationsökonomie

  • Informationsökonomie beschreibt die Analyse von ökonomischen Systemen
  • Informationsökonomie kann dem Unternehmen, Märkten aber auch der Gesamtwirtschaft dienen
  • Analysen bilden den Kern moderner Informationsökonomik
  • Zielt darauf ab das Wissen des Anwenders zu erhöhen
  • Informationsdefizite werden beseitigt
  • Dient der Koordination von wirtschaftlichen Aktivitäten

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