Die Produktion eines Gutes geschieht häufig nicht nur innerhalb einer eigenständigen Produktionskette. Vielmehr ist es notwendig, verschiedene Zwischenprodukte herzustellen, die wiederum nötig sind, um das entsprechende Gut zu produzieren. In diesem Fällen ist ein einzelnes Unternehmen häufig nicht allein in der Lage, das entsprechende Gut zu produzieren bzw. alle nötigen Arbeitsschritte auszuführen.
Der Begriff der Fertigungstiefe eines Gutes gibt dabei an, wie viel der Produktion das Unternehmen selbst übernehmen kann.
Dabei gilt: Je größer die Fertigungstiefe, desto unabhängiger ist das Unternehmen von externen Dienstleistungs- oder Zulieferfirmen. Mit höherer Fertigungstiefe steigen meist allerdings auch die Personalkosten des Unternehmens.
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