Existenzminimum

Kurz & einfach erklärt:

Existenzminimum verständlich & knapp definiert

Als Existenzminimum werden die finanziellen Mittel bezeichnet, die als unbedingt notwendig angesehen werden, um die Existenz eines Individuums zu sichern. Diese unbedingt notwendigen Mittel sollen nicht nur Kosten für lebensnotwendige Ausgaben, wie Nahrung, Kleidung und Unterkunft abdecken, sondern auch die Teilnahme an gesellschaftlichen Veranstaltungen ermöglichen.

Unter dem "Existenzminimum" versteht man allgemein die Mittel, die zum materiellen Überleben notwendig sind.
Dies betrifft Nahrung, Kleidung, Unterkunft sowie eine medizinische Grundversorgung.

Ziele und Bemessung:

In der Theorie soll das Existenzminimum das Überleben ärmerer Menschen und ihrer Familien sichern.
Das tatsächliche Existenzminimum ist jedoch schwierig zu bemessen. J

 

e nach kulturellem Hintergrund einer jeden Gesellschaft wird die Armutsgrenze unterschiedlich hoch angesetzt. Die Höhe des Existenzminimums ist abhängig von der wirtschaftlichen Gesamtsituation und wird der aktuellen Entwicklung regelmäßig angeglichen.

Erweiterter Begriff:

Sozialrechtlich wird unter drei Begriffen des Existenzminimums unterschieden.

 

  1. Das soziokulturelle Existenzminimum soll jedem Bürger die Teilhabe am politischen, sozialen und kulturellen Leben in der Gesellschaft ermöglichen. Zur Bemessung dieses Existenzminimums werden Statistiken über das Nettoeinkommen des ärmeren Fünftels der Bevölkerung herangezogen.
  2. Das schuldrechtliche Existenzminimum garantiert jedem Bürger einen Selbstbehalt, der nicht gepfändet werden darrf.
  3. Das steuerrechtliche Existenzminimum ist die Einkommensgrenze, unterhalb der bedürftige Personen und ihre Familien von der Einkommenssteuer befreit werden.

Das Wichtigste zum Thema "Existenzminimum" auf einen Blick:

  • Existenzminimum - materielle Überlebenssicherung; Sicherung menschlicher Grundbedürfnisse

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