Eisenhower-Prinzip


Kurz & einfach erklärt:

Eisenhower-Prinzip verständlich & knapp definiert

Im Rahmen des Eisenhower-Prinzips lassen sich Aufgaben nach den beiden Kriterien „Dringlichkeit“ und „Wichtigkeit“ ordnen. Auf Basis dieser Einordnung kann dann aus einer kurzen Matrix eine direkte Handlungsempfehlung für die Aufgabe abgelesen werden.
notes Inhalte

Das sogenannte Eisenhower-Prinzip ist eine viel referenzierte Möglichkeit, um anstehende Aufgaben aufgrund ihrer Dringlichkeit und Wichtigkeit zu kategorisieren. So werden nicht dringende und nicht wichtige Aufgaben nicht bearbeitet, dringende und wichtige dafür selbst übernommen.

Eisenhower-Prinzip einfach erklärt

Der Name des Eisenhower-Prinzips geht auf den gleichnamigen, ehemaligen US-Präsidenten und Alliierten-General zurück. Ob das Prinzip von ihm selbst praktiziert oder gelehrt wurde, ist nicht bekannt. Dennoch wurde diese Methode der Aufgabenkategorisierung in der Fachliteratur viel zitiert und in der Praxis entsprechend eingesetzt. Grundsätzlich ist das Prinzip auf Basis von zwei Eigenschaften von Aufgaben aufgebaut:

  • Wichtigkeit: Wie relevant ist die Aufgabe beispielsweise für den Unternehmenserfolg, einen Verkauf oder ein anderes, wichtiges Ziel?
  • Dringlichkeit: Wie wichtig ist es, dass die Aufgabe zeitnah abgeschlossen wird?


So ist es beispielsweise wichtig, einem potenziellen Kunden ein Angebot zu unterbreiten, um den Verkauf abzuschließen. Wenn der Kunde das Angebot aber erst in drei Wochen erwartet, ist diese Aufgabe nicht dringend.

Kritik am Eisenhower-Prinzip gibt es insofern, als dass gutes Zeitmanagement eigentlich gerade verhindern soll, dass sich Aufgaben als „dringend“ in den Vordergrund schieben. Mit perfekter Organisation sei es möglich, solchen Problemen schon im Ansatz vorzubeugen. Zudem zeige sich in der Praxis, dass die Priorisierung und Einteilung von Aufgaben fast ausschließlich nach dem Kriterium Wichtigkeit erfolge.

Matrix des Eisenhower-Prinzips

Das Eisenhower-Prinzip wird oftmals als Matrix aufgebaut. Aus „Dringlichkeit“ und „Wichtigkeit“ ergeben sich insgesamt vier Felder, die wiederum eine genaue Aufgabenteilung bedingen:

  • Wichtig und dringend: Die Aufgabe sollte sofort vom Entscheidungsträger selbst übernommen werden.
  • Wichtig, aber nicht dringend: Weil die Aufgabe wichtig ist, sollte der Entscheidungsträger sie selbst ausführen. Allerdings kann die Aufgabe aufgrund der geringen Dringlichkeit terminiert werden.
  • Nicht wichtig, aber dringend: Diese Aufgabe erfordert nicht, dass sie vom Entscheidungsträger selbst übernommen wird. Da sie aber dringend ist, sollte sie an einen kompetenten Mitarbeiter delegiert werden.
  • Nicht wichtig, nicht dringend: Solche Aufgaben sollten direkt im Papierkorb landen und müssen gar nicht erst angegangen werden. Die Ressourcen können sinnvoller verwendet werden.

Eisenhower-Prinzip – Definition & Erklärung – Zusammenfassung

  • Das Eisenhower-Prinzip kann im Bereich des Zeitmanagements eingesetzt werden
  • Es unterteilt Aufgaben generell nach Wichtigkeit und Dringlichkeit
  • Nach Einordnung der Aufgabe ergeben sich direkte Handlungsanweisungen

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