EAN Code

Kurz & einfach erklärt:

EAN Code verständlich & knapp definiert

Die European Article Number ist eine international eindeutige Produktkennzeichnung für Handelsartikel. In der Regel wird die 8- bis 13-stellige EAN-Nummer als maschinenlesbarer Barcode ausgeführt. Die Verwaltung der EAN erfolgt über die Global Standards One-Gruppe (kurz GS1) mit Sitz in Brüssel.

Der EAN-Code steht als Abkürzung für den European Article Number Code und ist eine international anerkannte und angewendete Methode zur Kennzeichnung von Produkten und hilft bei der schnellen und globalen Identifikation dieser.

EAN, GTIN und Barcodes - Genauere Begriffserklärung

Ein EAN-Code wird auf Produkte des Einzelhandels wie beispielsweise Lebensmittel gedruckt und besteht neben einer Zahlenfolge auch aus einem Strichcode. Da jede Zahlenkombination einer EAN-Nummer einzigartig ist, kann so das jeweilige Produkt eindeutig zugeordnet und identifiziert werden.

 

Der Strichcode ist eine Verschlüsselung der Nummer und ist durch einen Strichcodeleser, beispielsweise an der Supermarktkasse, leicht zu erfassen und zu lesen. Der EAN-Code ist ein sogenannter Mehrbreitencode, der aus Strichen und Lücken besteht, die wiederum aus mehr als zwei Breiten bestehen.

 


Im Jahr 2009 wurde der Begriff EAN Nummer durch die GTIN (Global Trade Item Number) ersetzt. Auch wenn im allgemeinen Sprachgebrauch bislang nicht üblich, ist streng genommen die GTIN die Bezeichnung für die Nummer, das Wort EAN hingegen nur die Bezeichnung für den Barcode.

Zusammensetzung und Vergabe der EAN-Nummern

 

Aufbau vom EAN Code
So ist der EAN Code aufgebaut


Der EAN-13 Code besteht aus 13 Zahlen und setzt sich aus vier verschiedenen Bestandteilen zusammen: Der erste Teil mit den Ziffern 1 bis 3 beinhaltet den Ländercode (Deutschland hat 400 bis 440). Der zweite Teil (Zahlen 4 bis 9) enthält die zugewiesene Nummer für das jeweilige Unternehmen, von welchem das Produkt stammt. Die Zahlen 8 bis 12 bilden den dritten Teil und beinhalten eine vom Unternehmen bestimmte Artikelnummer.

 

Die letzte Zahl ist die sogenannten Prüfzimmer, mit der der EAN-Code auf Richtigkeit geprüft wird. In Ausnahmefällen können Produkte auch mit einer kürzeren, 8-stelligen EAN Nummer gekennzeichnet werden, wenn das Produkt an sich sehr klein ist und die Nummer mehr als 25 % der Fläche einnehmen würde.

 


Neben dem EAN-13 Code gibt es auch das weniger verbreitete EAN 128 System, welches zusätzliche Informationen wie etwa die Verpackungsgröße oder die Farbe beinhaltet.

 


In Deutschland werden die EAN Nummern durch die GS1 Germany GmbH vergeben. Dort können Unternehmen die Nummern und auch die Strichcodes beantragen und diese dann eigenständig ihren Produkten zuordnen.

Das wichtigste zum Thema EAN-Code auf einen Blick:

  • 13-stelliger Zahlen- und Strichcode
  • Dient zur einfachen und eindeutigen Identifikation von Produkten
  • Wird international anerkannt und verwendet

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Themen: Logistik

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