Lexikon » Dynamischer Verschuldungsgrad
Der Dynamische Verschuldungsgrad beschreibt eine theoretische Kennzahl, welche den Zeitraum angibt, in dem sich ein Unternehmen von seinen bestehenden Verbindlichkeiten lösen könnte.
Aus diesem Grund wird anstelle dieses Begriffs häufig auch von Kapitaldienstfähigkeit oder der Schuldentilgungsdauer gesprochen. Um den Dynamischen Verschuldungsgrad eines Unternehmens zu errechnen, wird dessen Cash Flow mit den vorhandenen Nettoverbindlichkeiten ins Verhältnis gesetzt.
Je niedriger der dabei errechnete Wert, desto liquider stellt sich die Situation des Unternehmens dar. Ein Dynamischer Verschuldungsgrad ab einem Wert von „8“ gilt bereits als gefährlich. Bei negativem Cash Flow über mehrere Jahre besteht häufig Insolvenzgefahr.
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