Datenbankmanagementsystem

Kurz & einfach erklärt:

Datenbankmanagementsystem verständlich & knapp definiert

Ein Programm, dass Erstellung, Pflege und Aktualisierung von Datenbanken durch ein oder mehrere Anwender ermöglicht. Es verwaltet weiterhin Anfragen durch Nutzer an die Datenbank.

Der Begriff Datenbankmanagementsystem ist meist im Zusammenhang mit der Gestaltung und insbesondere der Verknüpfung der einzelnen im Unternehmen entstehenden Daten zu finden. Die besondere Herausforderung liegt darin, dass es für bestimmte Daten aus praktischen und gesetzlichen Gründen bestimmte Aufbewahrungsfristen gibt. Der Zugriff auf die Umsätze von heute bzw. die dabei entstehenden Daten soll auch bei einem Plattformwechsel für einen mittelfristigen Zeitraum (beispielsweise für 10 Jahre) gewährleistet.

Aufbau von einem Datenbankmanagementsystem

Aufbau von einem Datenbankmanagementsystem
Aufbau eines DBMS (Datenbankmanagementsystem)

Wesentliche Funktionen eines Datenbankmanagementsystems

 

 

  • Die Herstellung der Verknüpfungen zwischen den nur selten veränderten Bestandsdaten (wie Kundenstammdaten, Limits u.ä.) mit den jeweils bei einer Transaktion anfallenden Daten
  • Einhaltung der Datenschutzgrundsätze bzw. auch Bereitstellung eines Berechtigungsmanagementsystems (-> nur berechtigte Mitarbeiter haben Zugriff) 
  • Die bei den einzelnen Funktionen des Unternehmens entstehenden Daten sollen für Prognose- und Planungsrechnungen zusammengeführt werden können, womit es möglich wird, bessere Prognosen zu erstellen.


Zudem soll das Datenbankmanagementsystem die Integrität und Vollständigkeit der entstehenden Daten sicherstellen. So soll kein versehentliches Überschreiben möglich sein, auch ist insbesondere bei Zugriff mehrerer Stellen die Eindeutigkeit der Daten zu sichern.

Datenbankmanagementsystem Zusammenfassung:

 

 

  • Das Datenbankmanagementsystem hat eine Art Aufsicht über die einzelnen Anwendungen und sichert die Datenintegrität des Unternehmens
  • Wesentliche Herausforderung sind das Erstellen der entsprechenden Schnittstellen und die Definition der einzelnen Feldinhalte. Damit die unterschiedlichen Anwendungen unternehmensübergreifend mit der gesamten Datenbasis kommunizieren können. 
  • Es soll in einer Programmiersprache gehalten sein, die plattformübergreifend genutzt wird. So dass der Ausfall oder Tausch von Hardware keine langfristigen, negativen Auswirkungen hat.

 

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