Unter der sogenannten Liquidität wird im betriebswirtschaftlichen Sinne die Bereitschaft und Fähigkeit eines Unternehmens zusammengefasst, seinen bestehenden Zahlungsverpflichtungen jederzeit fristgerecht nachzukommen.
Um dies zu erfüllen, benötigt das Unternehmen liquide Mittel, womit in der Regel der Kassebestand bzw. kurzfristig verfügbares Kapital gemeint ist. In der Praxis handelt es sich dabei häufig um Gelder, die auf Giro- bzw. Tagesgeldkonten hinterlegt sind.
Zur genauen Differenzierung existieren drei Liquiditätsgrade:
Liquiditätsgrad 1 (Liquidität im Verhältnis zum kurzfristigen Fremdkapital)
Liquiditätsgrad 2 (Summe von kurzfristigen Forderungen und liquiden Forderungen im Verhältnis zum kurzfristigen Fremdkapital)
Liquiditätsgrad 3 (Umlaufvermögen im Verhältnis zum kurzfristigen Fremdkapital)
| « Lineare Nachfragekurve | Liquiditätsarten » |