Das Rechnungswesen-Portal für Schüler / Studenten
  • Rechnungswesen
  • BWL & VWL
  • Lexikon
  • Finanzen
Rechnungswesen
  • Grundlagen
  • Übungsaufgaben
  • Nachhilfe Videos
  • Rechnungswesen Bücher
  • Kaufmännisches Rechnen
Finanzbuchhaltung
  • Buchführung Grundlagen
  • Abschreibungen
  • Buchungen
  • Gewinn / Verlustrechnung
  • Lohn und Gehalt
  • Steuern
  • Jahresabschluss
Kosten Leistungsrechnung
  • KLR Grundlagen
  • Kostenartenrechnung
  • Kostenstellenrechnung
  • Kostenträgerrechnung
  • Abgrenzungsrechnung
Investition / Finanzierung
  • Investition / Finanzierung
Business / Praxis
  • Weiterbildung / Fernstudium
  • Buchhaltungssoftware
  • Controlling

Blog
Bildungs-Links
Sitemap
Impressum

Rechnungswesen » Kostenträgerrechnung » Kalkulationen » Nachkalkulation

Nachkalkulation


Ziel der Nachkalkulation ist es Abweichungen zur Angebotskalkulation darzustellen und eine Kostenüberdeckung oder eine Kostenunterdeckung festzustellen. Außerdem hat die Nachkalkulation eine Kontrollfunktion.

Diese Kalkulation wird auch „Zuschlagskalkulation als Nachkalkulation“ oder Kontrollkalkulation genannt.



Grundlage ist der Barverkaufspreis, die tatsächlichen Ist-Kosten und die Angebotskalkulation.

Nachkalkulation - Beispiel


Die Heinrich Heinrichsen GmbH kann den Toaster für 40,00 € auf dem Markt anbieten. Die tatsächlichen Ist-Kosten sind aber geringer als in der Angebotskalkulation angenommen. Das liegt daran, dass die verwendeten Gemeinkostenzuschlagssätze nur eine ungefähre Maßzahl sind und nicht immer den tatsächlichen Kosten entsprechen.

Die tatsächlichen Gemeinkostenzuschlagssätze betragen:
Material: 12,50 %
Fertigung: 41,10 %
Verwaltung: 5,10 %
Vertrieb: 6,40 %

Mit Hilfe der jeweiligen tatsächlichen Gemeinkostenzuschlagssätze können wir nun die Abweichungen zur Angebotskalkulation (Vorkalkulation) feststellen und mögliche Abweichungen beim Gewinn ablesen.

Nach folgendem Schema wird nun die Nachkalkulation berechnet und der Angebotskalkulation gegenübergestellt:

Nachkalkulation Beispiel

Um den tatsächlichen Gewinn zu erhalten, werden hier die neuen Selbstkosten vom Barverkaufspreis (BVP) abgezogen. Dieser beträgt in diesem Beispiel 5,96 € pro Toaster.

Der prozentuale Gewinnsatz wird mit folgender Formel ausgerechnet:

Gewinnzuschlag

Der Vergleich von Vor- und Nachkalkulation hat ergeben, dass der Gewinn mit den veränderten Gemeinkostensätzen 0,45 € höher ausfällt als vorerst angenommen. Das bedeutet, dass die Heinrich Heinrichsen GmbH für dieses Produkt einen Gewinnsatz von 19,77 % erzielt.

Die Nachkalkulation kann bei veränderten Bedingungen (z.B. höhere oder niedrigere Kosten, Senkung des Verkaufspreises oder unterschiedlicher Rabattgewährung) beliebig oft wiederholt werden und mit der Vorkalkulation (Angebotskalkulation) verglichen werden.



Abschreibungen
Lineare Abschreibung
Degressive AFA
Zeitbezogene Abschreibung

Formeln, Erklärungen und Beispielrechnungen
Du verstehst nix?
Probleme mit Rechnungswesen / Buchhaltung? Kostenloses Infomaterial anfordern!

Unterstützt uns!