Trendumkehr Strategie: Umkehrinformationen des primären Trends

Viele Trader nutzen eine Trendumkehr für den Handel, denn sie ist für den Anleger sehr reizvoll, da sehr erfolgversprechend. Es gibt solche Situationen auf dem Markt, je nach Zeiteinheit, täglich mehrfach. Dann stellt sich entweder ein starker Kursaufschwung oder Kursverlust ein. Hat ihn der Trader nun nicht gesehen, verpasst oder war nicht mutig genug, auf den Zug mit aufzuspringen, verliert er eine gute Chance. Daher suchen Trader nach bestimmten Umkehrsignalen. Wie das funktioniert, wird nachfolgend erläutert.

Die 3-er-Bestätigung, um mit der Trendumkehr zu handeln

Um die notwendigen Informationen für eine Umkehr des primären Trends zu erhalten, bedarf es im Vorfeld einigen Vorbereitungen und Analysen. Damit der Trader bei einer Trendumkehr richtig handelt, benötigt er ein sehr gutes Marktgespür und Geduld. Daneben ist eine gewisse Erfahrung notwendig, um in der technischen Analyse trendbestätigende Formationen oder Formationen zu erkennen, die zu einer Trendwende führen. Daher sollten Trader in der Lage sein, Trendwenden im Chart frühzeitig zu erkennen. Ein wichtiges Signal für eine Trendumkehr ist zum Beispiel der Bruch einer Trendlinie.



Es gibt einige Trendumkehr-Indikatoren, die später noch beschrieben werden. Eine Trendumkehrstrategie ohne Indikatoren ist die sogenannte 3-er-Bestätigung. Sie basiert auf der Theorie, dass der Kurs eines Währungspaars, nachdem er eine bestimmte Preismarke drei Mal in Folge nicht nachhaltig durchbrechen konnte, zunächst einmal in die Gegenrichtung dreht. Dieses Szenario kann ein Trader nutzen, um seinen Trade zu stellen. Er funktioniert für die Long-Richtung ebenso wie für die Short-Richtung.

Wichtige Trendumkehr Instrumente

Eine Umkehrstrategie wird von Investoren verwendet, wenn diese den Anfang oder das Ende eines Trends erkannt haben. Dadurch, dass sie auf eine Kursänderung setzen, hoffen sie, risikolos große Gewinne einzufahren. Liegen sie damit richtig und kehrt der Trend, ist das eine gute Strategie, die auch viel Geld einbringt. Das Risiko liegt allerdings darin, dass das Währungspaar dem Trend nicht weiter folgt und es keine wirkliche Trendumkehr gibt.



Am einfachsten ist es, eine potenzielle Umkehrung mithilfe von technischen Indikatoren zu erkennen. Denn sie wurden dazu konzipiert, um die Stärke von Trends zu errechnen. Hierfür stehen verschiedene Indikatoren zur Verfügung, die die Schwankungen im Trend vergleichen. Eine Trendumkehr ist an einem größeren Schlenker im Chart zu erkennen.

Der Average Direktional Index (ADX) misst zum Beispiel die Größe dieses Schlenkers, der Relative Strength Index (RSI) hingegen ermittelt, ob ein Wert überkauft oder überverkauft ist und ob daher eine Trendumkehr möglich ist. Der MACD-Indikator (Moving Average Convergence / Divergence) bestätigt Trends und warnt vor Trendumbrüchen.

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