Social Trading

Der Begriff der Schwarm-Intelligenz begegnet Internetnutzern immer wieder und an vielen verschiedenen Stellen der weltweiten Datenautobahn. Oft geht es dabei um die Sammlung von Allgemein- wie auch Fachwissen. Gerade Laien können sich auf dieses Wissen in vielen Fällen verlassen, um sich schneller in bestimmte Themenbereiche hineinarbeiten zu können. Auch und gerade beim Handel mit Finanzderivaten wie Devisenpaaren oder binären Optionen können sich Anfänger von Insidern einiges abschauen und zugleich rasch erste Gewinne auf dem Konto anhäufen. Möglich ist dies mit "Social Trading". 

Weitere Information zum Thema Social Trading gibt es auf unserer Partnerseite Social-Trading-Plattformen.de.

Social Trading – gemeinsam stark und erfolgreich?

Die drängende Frage, die sich interessierte „Einzeltäter“ stellen: Welchen Zweck erfüllt Social Trading? Und sind Anleger in der Gruppe nachweislich intelligenter als jeder einzelne Investor für sich? Die Zahl der Portale, auf den Aktien, Fonds und andere Investments in dieser Form gehandelt werden, wächst jedenfalls spürbar. Nachdem die ersten Angebote eher aus den USA und Großbritannien stammten, finden sich am Markt mittlerweile auch etliche Anbieter aus Deutschland. Nimmt man die deutschsprachigen Trading-Angebote ausländischer Anbieter hinzu, präsentiert sich Händlern eine beachtliche Auswahl. Soziales Handeln kann dabei zweierlei bedeuten. Einerseits gibt es Systeme, bei denen die Anleger faktisch gemeinsam investieren. Das Ergebnis sind vielfach besonders gute Konditionen aufgrund der großen Trading-Volumen.

Zusammenfassung zur Schwarm-Intelligenz:
  • teils wird gemeinsam, teilweise eigenständig getradet
  • CFD- und Forex-Trading ebenso möglich wie Fonds-Investments
  • nicht jede Handelsplattform erlaubt Community-interne Kommunikation
  • Trader können vielfach sehr erfolgreichen Händlern folgen
  • gewinnbringendes Social Trading auch ohne eigene Marktanalyse

Nicht nur für Händler, die wenig Zeit haben

In den meisten Fällen aber dient die Schwarm-Intelligenz als Vorbild für Transaktionen, die letztlich doch jeder für sich ausführt. Der Ablauf sieht häufig wie folgt aus: Erfahrene Trader handeln und lassen andere Nutzer über die Handelsplattformen der Broker an ihren Entscheidungen teilhaben. Für Privatanleger ist dies insbesondere dann ein lohnender Ansatz, wenn sie nicht die nötige Zeit aufbringen können, die es für eine akkurate Auswertung der Marktentwicklungen in den meisten Fällen nun einmal braucht. Je nach Broker-Modell können Händler voneinander lernen oder schlicht die erfolgreichsten Positionen der im jeweiligen Augenblick besten Trader kopieren.

Gedankenaustausch kann neue Erkenntnisse fürs Trading bringen

In gewisser Weise fungieren die Handelsplattformen bzw. die Social Trading-Bereiche der Portale als soziales Netzwerk. Oft können Händler wenigstens eine gewissen Menge bevorzugter Social Trader folgen, deren Engagement besonders erfolgversprechend klingt oder ihnen bisher am ehesten zusagte. Je umfangreicher die Einstellmöglichkeiten ausfallen, desto eher lässt sich das System anhand eigener Interessen – wie den bevorzugten Laufzeiten oder Märkten – individualisieren. Besonders gut funktioniert das „Wissen der Masse“ in diesem Kontext, wenn Trader die Gelegenheit zur Kommunikation miteinander erhalten. Schwarm-Intelligenz darf in diesem Rahmen indes nicht überbewertet werden. Studien zeigen, dass beispielsweise Investmentclubs keineswegs erfolgreicher vorgehen als einzelne Anleger. Die Variante des Social Tradings, bei der Händler von anderen lernen und daraus eigene Trades ableiten, führt hingegen sehr häufig ans Ziel. Angebote fürs Social Trading sind vielfältiger Natur.

Broker setzen auf verschiedene Social Trading-Konzepte

Anbieter wie eToro sind in den Bereichen CFDs und Forex tätig, andere Betreiber wie wikifolio bieten Plattformen, auf denen Händler gemeinsam Anlagestrategien entwickeln und über Musterdepots in die Tat umsetzen können. Die Angebote haben alle für sich verschiedene Alleinstellungsmerkmale, zugleich gibt es Punkte, die alle Social Trading-Anbieter verbindet. Und eben dies ist der Lerneffekt, um möglicherweise das von anderen Tradern abgeschaute Trading-Wissen für eigene Strategien zu nutzen oder selbst die Vorbildfunktion für andere Händler einzunehmen. So profitieren letzten Endes alle Beteiligten.

Bei den genannten Vorteilen, die sich aus dem individuellen Wissen der Community ergeben, der Hinweis auf die Risiken dar nicht fehlen. Verluste sind nahezu immer möglich. Jedoch gibt es in jeder Situation Händler, die die Entwicklungen eben doch korrekt prognostiziert und ihren Erwartungen entsprechend getradet haben. So ist es an jedem selbst, rechtzeitig den Erfolgs-Tradern zu folgen.
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