Risiken beim Forex Handel erfolgreich managen

Bei einem Forex Handel muss immer der Kapitaleinsatz und das mit dem Handel verbundene Risiko beachtet werden. Das Zauberwort heißt Money- und Risikomanagement. Denn beim Trading müssen viele Zahnrädchen aufeinander abgestimmt sein und ineinander greifen. Damit das Trading zu einer runden Sache wird, muss alles perfekt passen. Daher lautet eines dieser Zahnräder auch Risiko- und Money Management.

Was bedeutet Risiko- und Money Management eigentlich?

Wie der Name Risiko- und Money Management bereits aussagt, erfolgt eine Steuerung des Risikos, des eingesetzten Kapitals und des Kapitals auf dem Tradingkonto. Die Steuerung der eigenen Performance erfolgt zum Beispiel mit der Wahl der geeigneten Positionsgröße und mit der Suche der entsprechenden Ein- und Ausstiegspunkte. Eine verwendetet Taktik ist die sogenannte Fixed Ratio Taktik, bei der immer nur ein Prozent des Brokerkontos eingesetzt wird.


Ein zentrales Problem innerhalb des Risiko- und Moneymanagement (kurz RMM) ist es jeweils herauszufinden, welche Position aufgrund der eigenen Strategie möglich ist. Denn einerseits möchte der Trader gerne langfristig handeln und andererseits seine Ziele erreichen. Daraus ist auch schon klar erkennbar, dass es nicht eine für alle Trader passende Taktik gibt, sondern dass diese immer individuell ist. Daher muss sich der Trader auch selber analysieren, um so die grundlegende Charakteristik seiner Strategie festzulegen.

Persönliche Trading-Ziele und Präferenzen

Neben der Wahl der richtigen Positionsgröße hängt das RMM auch noch entscheidend von den persönlichen Zielen und Präferenzen des Traders ab. Ein risikoscheuer Trader wird grundsätzlich eine andere Taktik verfolgen als ein risikofreudiger Investor. Daher kann es auch an dieser Stelle keine pauschalen Empfehlungen geben.

Fixed Ratio beim Moneymanagement

Beim Moneymanagement zählt der Fixed Ratio Ansatz als das Standardmodell. Denn sein Ansatz ist einfach zu verstehen und berücksichtigt aber trotzdem alle wichtigen Punkte. Hier wird das Risiko in Verlustserien verkleinert und in Gewinnphasen hingegen größere Risiken eingegangen. Dabei wird das Risiko als fester Prozentsatz vom aktuellen Trading-Konto definiert. Um dieses Modell anwenden zu können, benötigt der Trader folgende Daten:

  • aktueller Kontostand
  • geplanter Einstiegspreis
  • Stop-Loss
  • prozentualen Risikobetrag

Weitere RMM-Techniken

  • Martingale – Risikoanteil erhöht sich bei abnehmenden Kapital
  • Antimartingale – Erhöhung des Risikoanteils mit zunehmenden Kapitals
  • Fixed fractional – Riskierung eines bestimmten Prozentsatzes des Kapitals

Es gibt verschiedene Ansätze von Money Management Regeln. So kann das zugrundeliegende Kapital als Startkapital oder als Kapital plus des Kapitals von geschlossenen Positionen sowie der realisierten Gewinne oder Verluste definiert sein. Eine weitere Variante ist es, die offenen Gewinne oder Verluste nicht zu berücksichtigen. Egal welche Definition nun ein Trader wählt: bei jeder Ein- oder Auszahlung erfolgt eine erneute Justierung.

Weitere Kontrollmaßnahmen des Risikos können sein: eine maximale Positionsgröße, eine bestimmte Anzahl von Trades oder auch nur mit dem Kapital von offenen Gewinnen zu spekulieren. Selbstverständlich ist auch eine Kombination aus verschiedenen Modellen untereinander möglich.
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