Prepaid Kreditkarte

Eine besondere Variante der Kreditkarte, die es noch gar nicht so lange gibt, wird auch als Prepaid-Kreditkarte oder Guthaben-Kreditkarte bezeichnet. Wer sich nicht viel unter dieser Bezeichnung vorstellen kann, kann die Prepaid-Kreditkarte durchaus mit einer vom Handy bekannten Prepaid-Karte vergleichen, denn das Prinzip ist das Gleiche. Kennzeichnend für die Prepaid-Kreditkarte ist nämlich, dass dem Karteninhaber kein sonst „normales“ Kreditlimit eingeräumt wird.



Dies hat zur Folge, dass mit der Karte nur dann Bargeld verfügt oder bezahlt werden kann, falls sich auf dem Kreditkartenkonto ein ausreichendes Guthaben befindet. Hat der Karteninhaber also beispielsweise ein Guthaben von 200 Euro, können auch nur bis zu 200 Euro verfügt werden. Sollen größere Beträge verfügt werden, muss das Kontoguthaben zunächst „aufgefüllt“ werden. Neben dieser Einschränkung verfügen Prepaid-Kreditkarten jedoch über die ganz normalen Zahlungsverkehrsfunktionen.



Der Karteninhaber kann also vor Ort oder im Internet ohne Bargeld zahlen und am Geldautomaten Bargeld abheben. Allerdings sind die meisten Prepaid-Kreditkarten nicht mit Zusatzleistungen wie Reiseversicherungen oder Rabatten ausgestattet.


Vorteile der Prepaid-Kreditkarte

  • mehr Sicherheit vor Missbrauchsschäden, da Risiko sich auf Guthaben begrenzt
  • Kostenkontrolle
  • vollfunktionsfähige Kreditkarte
  • für alle Kunden geeignet, auch für Studenten, Arbeitslose oder Azubis

Nachteile der Prepaid-Kreditkarte

  • kein Kreditlimit
  • keine Verfügungsmöglichkeit außerhalb des Guthabens in Notfällen
  • oftmals optisch erkennbar – schlechte Bonität des Karteninhabers wird oft unterstellt

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