One-Touch-Option

Nach den einfachen Optionen sind die sogenannten One-Touch-Optionen inzwischen eine weitere bekannte Handelsart im Bereich der binären Optionen. Der große Unterschied zu den einfachen binären Optionen besteht bei den One-Touch-Optionen darin, dass sich der Trader zwar auch hier für eine Kursrichtung entscheiden muss, aber zudem auch für einen bestimmten Kurs.



Und zwar muss dieser Kurs „irgendwann“ während der Laufzeit einmal notiert werden, dann hat der Trader einen Gewinn erzielt. Es kommt also bei den One-Touch-Optionen, was ins Deutsche übersetzt „einmal berühren“ bedeutet, nicht darauf an, wie der Kurs bei Fälligkeit der Option notiert. Entscheidend ist nur, dass der „vorhergesagte“ Kurs des Basiswertes einmal zustande kommt. Wird der Kurs einmal erreicht, ist die Option sofort beendet und der Trader hat „gewonnen“. Wird der Kurs jedoch nicht erreicht, erleidet der Trader einen Totalverlust.



Der Trader muss sich also bei den One-Touch-Optionen für folgende Merkmale entscheiden:


  • Basiswert
  • „Touch-Kurs“ und damit auch automatisch für eine Richtung
  • Laufzeit der Option

Gewinne und Risiken bei One-Touch-Option

Je nach Laufzeit der Option bewegen sich die möglichen Gewinne bei den One-Touch-Optionen in einem höheren Bereich als bei den einfachen Optionen. Der Grund besteht darin, dass der Trader es „schwerer“ hat, denn er muss neben der Kursrichtung auch einen Kurs „benennen“.



Im sogenannten High-Yield-Bereich können die Renditen bis zu 500 Prozent betragen. So hohe Renditen gibt es allerdings nur dann, wenn der aktuelle Kurs sehr weit vom Kurs entfernt ist, denn der Basiswert während der Optionslaufzeit einmal berühren muss. Demzufolge ist auch das Risiko bei den One-Touch-Optionen vor allem von der gewählten Laufzeit und von der Entfernung zwischen aktuellem Kurs des Basiswertes und dem „Touch-Kurs“ abhängig.



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Kategorie: Binäre Optionen

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