MACD verständliche und einfache Erklärung!

Der Moving Average Conversion-Divergence (MACD) ist der wohl beliebteste Indikator der meisten Forex Trader. Denn er dient sowohl als Trendfolge-Indikator und als Momentum-Indikator. Mit dem MADC kann die Stärke eines Kurses eingeschätzt und eine Richtungsänderung bestimmt werden.


Vor- und Nachteile des MACD

Die MACD Strategie ist eine der zuverlässigsten Strategien im Devisenhandel. Hierfür erfolgt eine Generierung der Handelssignale aus der Divergenz der MACD-Linie und dem Währungspaar-Kurs. Zwar können mit der MACD-Strategie keine Ein- und Ausstiegspunkte exakt definiert werden, doch seine Signale sind recht einfach zu erkennen.


Vorteile:

  • leicht zu erkennende Signale
  • nur ein Standard-Indikator
  • gutes Gewinn-Verhältnis

Nachteile:

  • ungenaue Stop-Loss / Take Profit Marken
  • nur wenige Signale in recht großen Zeitfenstern

Berechnung des MACD Die Berechnung ist recht einfach, denn für den MACD werden zwei exponentielle gleitende Durchschnitte (EMA) berechnet, die unterschiedlich lang sind. Anschließend wird vom Wert des kürzeren EMA der Wert des längeren EMA abgezogen.

Berechnung vom MACD

Berechnung EMA:

  • EMA(t) = EMA(t-1) + (SF * (Close(t) – EMA(t-1)))

Berechnung MACD:

  • MACD(t) = EMA1(t) – EMA2(t)

Anwendung der MACD Strategie

Die Moving Average Conversion-Divergence Strategie eignet für sämtliche Währungspaare. Für die Anwendung sind allerdings kürzere Zeitfenster zu bevorzugen, da so mehr Möglichkeiten geboten werden, da diese mehr Signale erzeugen. Ideal ist die Verwendung der Periode 12 für den schnellen EMA und 26 für den langsamen EMA.


Der ideale Einstiegspunkt Long ist gegeben, wenn der MACD Indikator auf einen Aufwärtstrend hinweist und der Kurs sich selber in einem Abwärtstrend befindet. Short sollten Trader dann gehen, wenn der MACD einen Abwärtstrend anzeigt und sich der Kurs in einen Aufwärtstrend befindet.


Trader die Long gehen, sollten für den idealen Ausstiegspunkt auf den nächsten Unterstützungsbereich den Stop-Loss legen. Bei Short erfolgt das Setzen auf den nächsten Widerstandsbereich. Der Take Profit wird auf den nächsten Widerstandsbereich bei Long-Tradern gesetzt und im Fall von Short auf den nächsten Unterstützungsbereich.

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