Kreditarten & Gebühren - was ist zu beachten?

Im Wesentlichen lassen sich bei Kreditkarten zwei Gebührenarten unterscheiden, nämlich zum einen die Jahresgebühren und zum anderen die Transaktionskosten bzw. die „Einsatzgebühren“.



Als weiterer Kostenfaktor sind eventuelle Sollzinsen zu berücksichtigen, falls der Karteninhaber ein eingeräumtes Kreditlimit nutzt und das Kreditkartenkonto zumindest zeitweise im Minus geführt wird. Darüber hinaus können noch weitere Gebühren anfallen, die der Emittent allerdings nur für vom Kunden gewünschte Extraleistungen berechnet.

Jahresgebühren

Die Jahresgebühr wird von vielen Kreditkartenemittenten berechnet, und zwar unabhängig von der Kartennutzung. Der Karteninhaber zahlt dann also eine fixe Gebühr von beispielsweise 30 Euro im Jahr. Es gibt aber derzeit immer mehr Banken, die – zumindest bei bestimmten Kreditkartenvarianten – auf die Jahresgebühren verzichten. Das ist zum Beispiel häufig bei Kreditkarten für Studenten, bei Standard-Kreditkarten und auch bei Prepaid-Kreditkarten der Fall. Bei den Premium-Kreditkarten wird hingegen aufgrund der Zusatzleistungen meistens eine etwas höhere Jahresgebühr berechnet, sich bis mehr als 100 Euro reichen kann.

Gebühr für Bargeldverfügung

Zu den Transaktionsgebühren zählen bei der Kreditkarte unter anderem die Gebühren, die bei einer Bargeldverfügung am Geldautomaten berechnet werden. In Deutschland sowie oftmals auch in allen anderen Ländern, die den Euro als gesetzliche Währung haben, wird heute meistens keine Gebühr für Bargeldverfügungen berechnet. Anders sieht es bei Verfügungen in ausländischer Währung aus. Hier berechnen die Banken meistens Gebühren, die sich zwischen 1-3 Prozent des Umsatzbetrages bewegen. Oftmals gibt es auch eine Mindestgebühr je Bargeldverfügung zwischen 5-10 Euro.

Auslandseinsatzentgelt

Das Auslandseinsatzentgelt ist eine Gebühr, die meistens ausschließlich dann berechnet wird, wenn der Karteninhaber in einer Fremdwährung bargeldlos zahlt oder sich mit einer fremden Währung am Geldautomaten im Ausland ausstattet. Auch hier kommt es auf den jeweiligen Kreditkartenemittenten an, wie hoch die Gebühren sind. Je nach verfügtem Betrag bewegen sich die Gebühren meistens in einem Rahmen zwischen 5-15 Euro.

Sonstige Gebühren bei Kreditkarten

Neben den zuvor genannten Gebühren kann es bei zusätzlichen Leistungen, die der Karteninhaber in Anspruch nehmen möchte, noch weitere Gebühren geben. Darunter können zum Beispiel die folgenden Gebühren fallen:


  • für eine Ersatzkarte
  • für Partnerkarte
  • für ein Wunschmotiv
  • Aufladen der Prepaid-Kreditkarte
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