Was ist Forex Trading? Definition & Einführung

Forex ist die Kurzbezeichnung des Devisenmarkts, der auch Foreign Exchange Market oder Währungsmarkt genannt wird. Mit einem Tagesumsatz von über vier Billionen US-Dollar ist er weltweit der größte Finanzmarkt. Doch was bedeutet Forex Trading nun genau, was verbirgt sich hinter dem Forex Handel und wie funktioniert er?

Was ist der Forex Handel nun genau?

Beim Forexmarkt handelt es sich um einen globalen Markt, in dem direkt zwischen den Marktteilnehmer Tauschgeschäfte mit internationalen Währungen durchgeführt werden. Einfach gesagt ist der Forex Handel ein Kauf und Verkauf von Währungen gegen eine andere Währung. Währungen, die sogenannten Devisen, werden immer in Paaren gehandelt. So zum Beispiel der Euro (EUR) gegen US Dollar (USD) oder Japanische Yen. Das meistgehandelte Währungspaar ist EUR/USD.

Die Höhe des Devisenkurses ist immer abhängig von Angebot und Nachfrage, wobei eine hohe Nachfrage den Kurs steigen lässt. Die Nachfrage wiederum wird bestimmt von der politischen und wirtschaftlichen Lage eines Landes, durch die Höhe der Leitzinsen und unter Umständen durch den Tourismus. Forex Trader erzielen ihre Rendite, indem sie auf eine bestimmte Kursänderung spekulieren - dadurch generiert ein Trader Gewinne aus steigenden wie auch aus fallenden Kursen.

Forex Handel in der Praxis – das ist zu beachten

Bei dem Forexmarkt handelt sich um einen sehr liquiden Markt. Tag für Tag werden Summen von bis zu fünf Billionen US Dollar umgesetzt. Devisenkurse werden immer in Paaren angegeben. Das rührt daher, dass immer eine Währung gekauft und eine andere dafür verkauft wird.

Ein Handelsbeispiel:

Neue Entwicklungen führen dazu, dass Trader davon ausgehen, dass der US-Dollar gegenüber dem Euro steigen wird. Daher entscheidet sich der Trader, für 1.000 Euro US Dollar zu einem Kurs von 1,21 US Dollar zu kaufen – dafür erhält er also 1.210 US Dollar. Nur ein paar Wochen später steht der Kurs bei 1,14 US Dollar, was bedeutet, dass seine 1.210 US Dollar 1.061,40 Euro wert sind, was ein Kursgewinn von 61,40 Euro bedeutet.


Je nach Markteinschätzung können Tader long und short gehen. Im Fall von long bedeutet es, dass Aktien gekauft werden (siehe im obigen Beispiel die US Dollar) oder verkauft (short) werden.

Beispiel für long und short

In einer Situation, in der davon ausgegangen wird, dass der Euro steigt, würden Trader somit eine Long-Position im Euro/USD eingehen. Anders ausgedrückt bedeutet das, dass Euros gekauft und Dollars verkauft werden.


Droht allerdings die Gefahr, dass der Wert des Euros sinkt, so würde der Trader eine Short-Position im Währungspaar Euro/USD eingehen. Das bedeutet, dass Euros verkauft und US Dollar gekauft werden.


Ob ein Trader letztendlich auf fallende oder steigende Kurse spekuliert, hängt zum einen von der gewählten Währung ab, zum anderen aber auch von vielen weiteren Einflussfaktoren, die in den nachfolgenden Kapiteln weiter erklärt werden.

Die Vorteile des Forex-Trading auf einen Blick:

  • schnell zu erlernen
  • einfach zu verstehen
  • hohe Renditechancen
  • geringer Mindesteinsatz
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