Einlagensicherung beim Handel mit Binären Optionen

Ohne Frage ist eine offene und verständliche Informationspolitik von Broker-Seite das A und O für Händler, die einen Anbieter-Vergleich vornehmen möchten. Es gibt jedoch einige zusätzliche bürokratische Rahmenbedingungen, die sich in der Gegenüberstellung verschiedener Trading-Modelle bemerkbar machen können. In diesen Bereich gehört zum Beispiel die Regulierung durch staatliche Aufsichtsbehörden.

Klare Aussagen zu Trading-Gebühren können ebenfalls für Broker sprechen. Weiterhin müssen Trader die Fakten zur Einlagensicherung bei Binaries-Brokern kennen, um sich ein objektives Bild von den Angeboten zu verschaffen. Die Einlagensicherung ist letztlich nichts anderes als die Absicherung für den Ernstfall. Und dieser „worst case“ wäre die Insolvenz des Brokers.

Deutsche und britische Einlagensicherung vorbildlich

In kaum einem Punkt unterscheiden sich die Konditionen so deutlich wie beim Thema Einlagensicherung bei Binaries-Brokern. Die Bedingungen basieren vielfach auf Basis der Broker-Heimat. Die große Mehrheit der Anbieter für den Handel mit digitalen Optionen ist derzeit auf Zypern ansässig. Sie nennen in ihren AGB neben der Regulierung durch die dortige Aufsichtsbehörde CySEC eine Einlagensicherung in Höhe von 20.000 Euro je Händlerkonto. Betreiber aus Großbritannien sind oftmals an die britische Einlagensicherung gebunden. Diese sieht eine Absicherung des Kundenkapitals bis 50.000 Britische Pfund vor.

Stammen Broker aus Deutschland, liegt die Einlagensicherung schnell bei 100.000 Euro bzw. bei maximal 90 Prozent des vorhandenen Guthaben oder deutlich darüber. Finden sich auf der Broker-Webseite nicht direkt verlässliche Aussagen zu diesem so wesentlichen Thema, bringt eine Anfrage an den Support Gewissheit.

Wichtige Informationen zum Thema Einlagensicherung:

  • 20.000 Euro Einlagensicherung zunehmend Standard
  • Broker aus Großbritannien und Deutschland bieten besten Schutz
  • Kundengelder werden getrennt vom Broker-Kapital verwahrt
  • bessere Einlagensicherung über Banken-Zugehörigkeit
  • Haftung nur für vom Broker verursachte Schäden

Basisschutz für die meisten Trader ausreichend

Das Verschweigen der genauen Bedingungen spricht nicht unbedingt für die Broker-Seriosität und kann unter Umständen bereits ein Hinweis darauf sein, dass man bei den betreffenden Anbietern besser kein Konto eröffnen sollte. Oft wissen Händler jedoch nur nicht genau, wo sie die Informationen finden können. Deshalb sei nochmals darauf hingewiesen, dass Mitarbeiter des Broker-Supports rund um die Einlagensicherung bei Binaries-Brokern rasch Licht ins Dunkel bringen können. Gerade mancher deutsche Binärhandels-Anbieter gehört zu einem Mutterkonzern aus der Bankenbranche.

Diese Banken wiederum sind im Normalfall Mitglied im Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB) oder ähnlichen Branchenverbänden. Auf diesem Wege sind Kundeneinlagen oftmals bis zu siebenstelligen Summen gegen einen Insolvenz-bedingen Zahlungsausfall geschützt. Zusätzliche Absicherungsmechanismen über die staatlich geregelte Einlagensicherung hinaus sehen Broker oft nicht vor.

Wann und wie haften die Brokern genau?

Eine Aussage ist im Zusammenhang mit der Einlagensicherung bei Binaries-Brokern stets angeführt werden. Gehen die Verluste im Handel mit binären Optionen auf das Konto von Fehlentscheidungen, greift die Einlagensicherung natürlich nicht. Der Binärhandel ist und bleibt riskant. Diese Tatsache müssen sich Händler immer wieder von Neuem vor Augen führen. Insbesondere bei der Nutzung von Handelsarten, auf die man bisher verzichtet hat. Für alle weiteren Problemen, für die die Schuld beim Broker liegt, ist der gesetzlich geregelte Einlagenschutz aber unverzichtbar. Schon der geringe Schutz bis 20.000 Euro, wie er von Brokern aus Zypern garantiert wird, reicht für Normalanleger fast immer aus. Mit den genauen Haftungsbedingungen können sich Trader durch die Lektüre der Allgemeinen Geschäftsbedingungen eingehend auseinandersetzen. Auch in diesem Punkt weichen die Konditionen teilweise voneinander ab. Profi-Trader mit großem Budget sollten hier besonders gut hinsehen.
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