Devisenhandel für Anfänger - diese Fachbegriffe muss man kennen!

Wer als Anfänger mit Devisen spekulieren möchte, der sollte sich ausgiebig mit dem Thema beschäftigen und zahlreich Informationen sammeln. Dazu gehört vor allem, die wichtigsten Begriffe rund um das Forex Trading zu kennen und sich sowohl mit Handelssignalen als auch mit Strategien zu beschäftigen.



Darüber hinaus ist es wichtig, sich stets über aktuelle Nachrichten zu informieren und diese zu interpretieren, falls sie sich auf einen Devisenkurs bzw. auf eine Währung auswirken können.

Wichtige Begriffe im Devisenhandel 

Base Currency und Counter Currency

Die erste Währung, die in einem Währungspaar genannt wird. Beim Währungspaar Euro/US-Dollar (EUR/USD) ist zum Beispiel der Euro die Base Currency (Basiswährung). Die zweite genannte Währung, auch als Gegenwährung bezeichnet, trägt die Bezeichnung Counter Currency, im Beispielfall der US-Dollar.


Spread

Der Spread ist quasi die Gebühr, die der Kunde beim Devisenhandel zu zahlen hat. Es handelt sich beim Spread um die Differenz zwischen dem Preis, den der Kunde beim Kauf einer Währung zahlen muss und dem Preis, den er beim Verkauf der gleichen Währung erhalten würde. Angegeben wird der Spread in Pips.


Pip

Als Pip wird im Bereich des Devisenhandels die kleinstmögliche handelbare Währungseinheit bezeichnet. Gleichzeitig ist ein Pip die kleinstmögliche Veränderung, die ein Währungskurs vollziehen kann. Beim Dollarkurs (in Euro) wäre das Pip die vierte Nachkommastelle. Würde sich der Dollarkurs also zum Beispiel von 1,5688 auf 1,5683 verändern, dann wäre das eine Änderung um 5 Pips.


Margin

Das Margin ist die Sicherheitsleistung, die der Kunde beim Handel mit Devisen hinterlegen muss. In der Regel beläuft sich das Margin auf 0,25 bis 10 Prozent des gehandelten Gegenwertes. Ist das Margin nicht mehr ausreichend, um den möglichen Verlust einer offenen Devisenposition abzusichern, muss die Position entweder geschlossen werden, oder der Anleger erhöht die Sicherheitsleistung, indem er neues Geld auf sein Konto einzahlt.


Leverage (Hebel)

Der Leverage (Hebel) kann auch als Vielfaches bezeichnet und stellt beim Devisenhandel das Kapital dar, welches der Forex Broker dem Kunden leiht. Ein Hebel von 100:1 bedeutet zum Beispiel, dass der Anleger nur einen Euro eigenes Geld investieren muss, vom Broker jedoch 100 Euro geliehen bekommt. Dadurch kann zum Beispiel mit 100 Euro Eigenkapital ein Gegenwert von 10.000 Euro gehandelt werden.


Handelssignale und Strategien

Der Handel mit Devisen sollte stets auf Basis bestimmter Strategien erfolgen, die wiederum auf Handelssignalen basieren. Viele Strategien basieren auf Handelssignalen, die sich aufgrund von technischen Analysen (Chartanalysen) bilden. Bei der Chartanalyse werden die historischen Verläufe eines Devisenkurses untersucht, um daraus voraussichtliche zukünftige Kursentwicklungen herzuleiten. Eine beliebte Strategie beinhaltet zum Beispiel, einem Trend zu folgen, also vereinfacht ausgedrückt dann eine Währung zu kaufen, wenn deren Kurs gerade steigt und die meisten anderen Trader ebenfalls kaufen.


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