Depotgebühren

Bei den Depotgebühren handelt es sich um Gebühren, die die Banken und Broker oftmals dafür verlangen, dass der Kunde ein Wertpapierdepot nutzen kann. Da die Verwaltung des Depots natürlich auch für die Bank mit Kosten verbunden ist, werden diese Depotgebühren dem Kunden in Rechnung gestellt. In aller Regel handelt es sich bei den Depotgebühren um fixe Gebühren, die unabhängig davon berechnet werden, ob der Kunde das Depot aktiv nutzt oder nicht. Typische Depotgebühren sind zum Beispiel 20 Euro im Jahr.



Manche Banken berechnen die Depotgebühren aber auch als Positionsgebühren. In diesem Fall wird je vorhandener Wertpapierposition entweder eine fixe Gebühr oder eine auf Basis des Gegenwertes prozentuale Gebühr berechnet. Eine solche Gebühr könnte dann zum Beispiel 5 Euro pro Bestandsposition lauten. Vor allem Broker und auch Direktbanken gehen heute allerdings verstärkt dazu über, gar keine Depotgebühren mehr zu berechnen. Meistens ist das jedoch an eine Bedingung geknüpft, die zum Beispiel lauten könnte, dass der Kunde mindestens einen Auftrag pro Monat erteilt.



Beim Vergleich der Depotgebühren können je nach Anbieter also drei verschiedene Gebührenvarianten auftreten:

Mögliche Gebühren bei einem Depot

  • fixe Depotgebühr (Festbetrag) pro Jahr
  • Positionsgebühr (fester Betrag oder prozentual vom Gegenwert)
  • kostenloses Depot (mit oder ohne Bedingung)

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