Bitcoin Mining - so funktionieren Bitcoin Minen

Bitcoins Mining war noch vor einigen Jahren eine gängige Praxis sowohl für den Hobby- als auch für den Profiminer, um sich Bitcoins mithilfe seines eigenen Computers Bitcoins selbst zu verdienen. Doch nachdem die Gier vieler Teilnehmer zu groß wurde und sie das System zunehmend ausnutzten, haben die Verantwortlichen Konsequenzen gezogen.

Mittlerweile ist das Bitcoins Minen nur noch für Profis lukrativ. Aber warum ist das so? Und wie genau funktioniert das Minen bzw. wie kann man selbst auch heute noch Bitcoins Mining betreiben?

Grundidee vom Mining

Die grundlegende Idee, die Satoshi Nakamotos hatte, war, dass jeder, der Lust hatte und seine Computerleistung zur Verfügung stellen wollte, am Bitcoin Mining teilnehmen durfte. Jeder konnte dadurch durch eigene Arbeit Bitcoins generieren. Überall auf der Welt war (und ist es immer noch) das Minen (= Errechnen) von Bitcoins mit dem Computer möglich. Doch diese gut gemeinte Idee wurde im Laufe der Zeit zunehmend von einigen Nutzern ausgenutzt.


Die Miner haben begonnen, ihre Grafikkarten zu Rigs zu verbinden, um dadurch mehr ins Netzwerk pumpen zu können. Asics hat diese Problematik einige Zeit später weiter intensiviert. Diese scheinbar übermächtige Konkurrenz an Minern hat dafür gesorgt, dass der Hobbyminer (für den das System eigentlich gedacht war) sich zunehmend vom Bitcoin Mining distanziert hat, da es schlichtweg nicht mehr rentabel war.

Bitcoin Mining: Wie funktioniert das?

Bitcoin MünzeBeim Bitcoin Mining werden kryptografische Operationen durchgeführt. Konkret geht es um sogenannte SHA-256-Hashes. Die Hashes beweisen im Nachhinein, wie viel Arbeit sich der jeweilige Anwender (bzw. der Computer) gemacht hat und belohnen diesen mit Bitcoins, indem der Miner einen Block findet. Im Prinzip sind hierzu keinerlei Voraussetzungen zu beachten. Damit kann jeder Besitzer eines Computers am Bitcoin Mining teilnehmen.


Wegen der oben beschriebenen Entwicklung, ist es aber für Hobbyminer mittlerweile leider überhaupt nicht mehr profitabel. Der Erfolg beim Bitcoin Mining hängt nämlich in erster Linie von der Rechenleistung des Computers ab. Tipp: Fürs schnelle Bitcoin Minen empfiehlt es sich auf jeden Fall, sich eine leistungsstarke Grafikkarte zuzulegen. Diese arbeitet nämlich etwa 20mal schneller als die CPU (Hauptprozessor).

Schritt für Schritt am Bitcoin Mining teilnehmen

Wer trotz der Tatsache, dass es sich aller Voraussicht nach nicht lohnen wird, am Bitcoin Mining teilnehmen möchte, kann das natürlich jederzeit tun. Zunächst einmal muss man dazu wissen, dass Bitcoins-Mining über sogenannte Miningpools organisiert ist. Hier wird die Rechenleistung der teilnehmenden Computernutzer quasi gebündelt. Ist ein Bitcoin-Block entstanden, wird dieser anteilig auf die Teilnehmer aufgeteilt.

Vorab ist hier natürlich eine Registrierung erforderlich. Die derzeit am Markt bekanntesten Miningpools sind BTC Guild, 50miner und BitMiner (deutscher Anbieter). Im nächsten Schritt muss man sich noch einen Mining-Clienten einrichten. Hier werden die im Miningpool gesammelten Bitcoins gesammelt (im Wallet).

Ist das Mining lukrativ oder nicht?

Gerade für Hobbyminer kann man mittlerweile sagen, dass dies in den seltensten Fällen noch rentabel ist. Warum? Ganz einfach: Weil dieKosten einfach zu hoch sind. Man muss sich vorm Mining die Frage stellen, wie hoch die Kosten für Hardware und Stromkosten per Hash sind. Darüber hinaus muss man die Entwicklung der Hashrate im gesamten Netzwerk im Blick behalten.

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